Datum04.05.2026 10:16
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Gefahr von Waldbränden sinkt dank angekündigter Schauer und Gewitter in den kommenden Tagen erheblich. Nach einem trockenen April, der die Gefahr auf die zweithöchste Stufe erhöhte, erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) einen Rückgang auf die niedrigste Gefahrenstufe. Regen, Gewitter und kühlere Temperaturen tragen zur Entspannung bei. Waldbrände, so Experten, sind jedoch meist menschengemacht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Warum die Gefahr von Waldbränden wieder sinkt“. Aufatmen nach der tagelangen Waldbrandgefahr: Nachdem der zu trockene April das Risiko zuletzt verschärft hatte, entspannt sich die Lage in den kommenden Tagen stark. Spätestens mit den erwarteten Schauern am Mittwoch erwartet der Deutsche Wetterdienst (DWD) in seinem Gefahrenindex einen Rückgang auf die niedrigste Stufe (sehr geringe Gefahr). Am Sonntag hatte dieser Index noch an fast jeder zweiten der rund 60 Stationen die zweithöchste Kategorie erreicht, wie aus DWD-Daten hervorgeht. Es bestand also eine hohe Gefahr, dass ein Brand ausbrechen kann. Abgesehen von mehreren kleinen Flächenbränden meldete die Polizei in den vergangenen Tagen aber keine größeren Zwischenfälle. In den kommenden Tagen sollen häufiger Schauer, Gewitter und deutlich kühlere Luft in die Region ziehen. Nach erstem Regen am Dienstag wird für Mittwoch mit wiederholten Schauern und Gewittern gerechnet. Auch die Temperaturen gehen zurück. Der Waldbrandgefahrenindex des DWD reicht von Stufe 1 (sehr geringe Gefahr) bis Stufe 5 (sehr hohe Gefahr). In die Bewertung fließen unter anderem Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Niederschlag ein. Experten zufolge sind Waldbrände aber vor allem menschengemacht – etwa durch achtlos weggeworfene Zigaretten, das Entzünden von Lagerfeuern oder auch mutwillig. © dpa-infocom, dpa:260504-930-30190/1