Polyamorie: »Wir haben keine Skripte, wie man alternative Beziehungen führen kann«

Datum04.05.2026 06:20

Quellewww.zeit.de

TLDRPolyamorie und konsensuelle Nichtmonogamie stellen Alternativen zur Monogamie dar, die laut Therapeut Agostino Mazziotta Liebe und Stabilität fördern können. Trotz wachsender Verbreitung werden diese Beziehungsformen in der Psychotherapie oft noch kritisch betrachtet. Der Artikel beleuchtet die Chancen und Herausforderungen individueller Beziehungsmodelle und ermutigt zur Selbstfindung. Die Diskussion fand bei den Lindauer Psychotherapiewochen statt.

InhaltIst Polyamorie komplizierter als Monogamie? Wichtiger sei es, Widersprüche auszuhalten, sagt Therapeut Agostino Mazziotta. Beziehung zu öffnen, kann auch stabilisieren. "Was alle Beziehungen eint, ist das Bedürfnis, zu lieben und geliebt zu werden", sagt der Psychologe und Beziehungstherapeut Agostino Mazziotta. Er ist überzeugt, dass Liebe wachsen kann, wenn wir sie teilen – auch abseits der Monogamie. Live auf der Bühne der Lindauer Psychotherapiewochen spricht Tino mit den Hosts Melanie Büttner und Sven Stockrahm über offene Beziehungen, Polyamorie oder ganz grundsätzlich über konsensuelle Nichtmonogamie. Für viele sind diese Modelle in ihren Partnerschaften längst Realität, in der Psychotherapie gelten sie aber oft noch als verdächtig oder sogar problematisch. Wir schauen, welche Chancen und Herausforderungen individuelle Beziehungsformen mit sich bringen und wie Menschen herausfinden, was wirklich zu ihnen passt. Die ganze Folge hört ihr oben auf dieser Seite. Falls du eine Frage oder Anregung hast, schreib uns eine E-Mail an istdasnormal@zeit.de. Oder stelle deine Frage als Sprachnachricht und schicke die Datei ebenfalls an die E-Mail-Adresse.