Datum03.05.2026 18:13
Quellewww.spiegel.de
TLDREin Kleinflugzeug wurde bei der Landung am Hamburger Flughafen beschädigt. Niemand wurde verletzt, aber Starts und Landungen mussten wegen der Bergungsarbeiten eingestellt werden. Kleinste Trümmerteile erfordern eine sorgfältige Reinigung, was zu Verzögerungen führt. Die Dauer der Einstellung des Flugbetriebs ist noch unklar.
InhaltEin Kleinflugzeug hat bei seiner Landung am Hamburger Flughafen Schäden davongetragen. Verletzt wurde niemand. Starts und Landungen sind derzeit nicht möglich. Bei der Landung am Hamburger Flughafen ist ein Kleinflugzeug beschädigt worden und wird aktuell geborgen. Wie ein Pressesprecher des Flughafens dem SPIEGEL mitteilte, sei niemand verletzt worden. Zuvor hatte die "Bild" über den Zwischenfall berichtet. "Für die Dauer der Bergungsarbeiten sind keine Starts und Landungen möglich", hieß es vom Flughafen weiter. Sobald diese abgeschlossen seien, werde der Flugbetrieb wieder aufgenommen. Wie lange das dauern wird, sagte der Sprecher nicht. Dass der vergleichsweise kleine Zwischenfall so gravierende Auswirkungen auf den Flugverkehr hat, liege daran, dass die Reinigung sehr gewissenhaft erfolgen müsse. Schon kleinste Trümmerteile könnten gefährlich für die Flugzeuge beim Starten und Landen sein. Das Kleinflugzeug war gegen 16 Uhr am Hamburger Flughafen angekommen. Der Hamburg Airport (HAM), auch bekannt als Hamburg Airport Helmut Schmidt, ist der fünftgrößte Flughafen Deutschlands. Er wurde 1911 gegründet und ist damit einer der ältesten weltweit. Im Jahr 2024 nutzten rund 14,83 Millionen Passagiere den Flughafen. Wegen der Irankrise droht ein Mangel an Kerosin. In der Luftfahrtbranche kursieren konkrete Szenarien, Flüge zu streichen. Welche Verbindungen bedroht sind, lesen sie hier.