Datum03.05.2026 18:04
Quellewww.spiegel.de
TLDRDer FC St. Pauli verliert zu Hause mit 2:1 gegen den FSV Mainz 05. Die Hamburger zeigten eine schwache Leistung und vergrößern damit ihre Abstiegssorgen, während Mainz den Klassenerhalt perfekt macht. St. Pauli bleibt auf dem Relegationsplatz und wartet seit acht Spielen auf einen Sieg.
InhaltGegen Mainz spielte St. Pauli lange so schwach, dass Teile der Fans das Team auspfiffen. Erst am Ende wachte der Kiezclub auf, konnte die Niederlage aber nicht abwenden. Die Abstiegssorgen werden größer, Mainz ist gerettet. Der FSV Mainz 05 hat am Millerntor den Verbleib in der Fußball-Bundesliga perfekt gemacht und gleichzeitig die Abstiegssorgen des FC St. Pauli vergrößert. Die Rheinhessen gewannen bei den seit Februar sieglosen Hamburgern am 32. Spieltag 2:1 (2:0) und dürfen sich auf die 18. Saison in Serie in der deutschen Spitzenklasse freuen. Vor 29.546 Zuschauern im ausverkauften Millerntor-Stadion erzielten Phillip Tietz (6. Minute) und Phillipp Mwene (40.) die verdienten Tore für den FSV gegen völlig enttäuschende Gastgeber. Abdoulie Ceesays Treffer in der 87. Minute kam für St. Pauli zu spät. St. Pauli steht mit 26 Punkten auf Rang 16, kann aber noch vom VfL Wolfsburg überholt werden. Kraftlos, ideenlos und kampflos: Die Hamburger legten einen ganz schwachen Auftritt hin. Teile der Fans pfiffen den Kiezclub nach 45 Minuten aus. Seit acht Spielen warten die Hanseaten auf einen Sieg und drohen mit ähnlichen Leistungen auch den Relegationsrang zum Ende der Saison zu verpassen. St. Paulis Eric Smith war wieder in der Startelf nach seinem Comeback am vergangenen Wochenende. Der Schwede, der schmerzlich vermisst wurde, stand beim ersten Gegentor direkt im Fokus. Die druckvollen Mainzer unterbrachen eine Passkombination des Duos um Smith und Hauke Wahl. Sheraldo Becker erhielt den Ball und bediente Torjäger Tietz, der flach zur Führung traf. Insgesamt viel zu schlecht verteidigt von den Gastgebern. Die Hamburger ließen danach vieles vermissen. Der Mannschaft von Trainer Alexander Blessin mangelte es an Ideen und Wucht gegen einen kaltschnäuzigen Gegner. Insbesondere den Zuspielen in der Offensive fehlte die nötige Qualität, um in der Bundesliga zu bestehen. Die Gastgeber leisteten sich teils unerklärliche Ballverluste. Die Mainzer verpassten nach 30 Minuten den nächsten Treffer, als nach einem erneuten schwerwiegenden Fehler der Schussversuch von Nadiem Amiri gerade noch vereitelt wurde. Wenige Minuten vor der Pause machten sie es besser: Wieder wirkten die Gastgeber nicht sattelfest. Nach einem langen Ball behauptete Tietz den Ball, spielte ihn auf Silvan Widmer, der viel zu viel Platz bekam. Der Kapitän passte im Strafraum flach nach hinten auf Mwene, der mühelos erhöhte. Die Mainzer überließen den Hamburgern danach zwar den Ball, aber die Gastgeber wussten damit kaum etwas anzufangen. Auch eine aussichtsreiche Konterchance mit zwei Offensiven gegen einen Mainzer Verteidiger ließen die Hamburger ungenutzt. Als kaum jemand mehr damit rechnete, gelang Ceesay der Anschlusstreffer. Mehr ging nicht mehr.