Datum03.05.2026 17:23
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Niners Chemnitz haben durch einen knappen 84:82-Sieg gegen Alba Berlin ihre Play-In-Chance in der Basketball-Bundesliga gewahrt und rücken auf Tabellenplatz zehn vor. Nach einer zwischenzeitlichen Führung Berlins im letzten Viertel sicherten sich die Chemnitzer in der dramatischen Schlussphase den Sieg. Die Niners zeigten sich trotz der Unterstützung von rund 1500 mitgereisten Fans stark und konnten die Ausfälle bei Alba ausnutzen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Basketball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Niners Chemnitz schlagen Alba und wahren Play-In-Chance“. Die Niners Chemnitz haben ihre Chance auf einen Play-In-Platz in der Basketball-Bundesliga gewahrt. Nach einer dramatischen Partie gewannen die Niners am Sonntag vor 10.435 Zuschauern beim Tabellenzweiten Alba Berlin mit 84:82 (52:39). Damit rückt das Team von Trainer Rodrigo Pastore wieder auf Platz zehn. Beste Chemnitzer Schützen waren Kevin Yebo mit 18, sowie Kostja Mushidi und Amadou Sow mit je 15 Punkten. Die Gäste mussten nur auf den erkrankten John Newman verzichten und konnten sich über einen zahlreich mitgereisten Anhang freuen. Rund 1500 Fans sorgten fast für Heimspielatmosphäre. Und die hatten zunächst auch allen Grund zum Jubeln. Denn ihr Team startete konzentriert mit viel Energie. Schon nach knapp sechs Minuten wurde der Vorsprung zweistellig (20:10). Nur zwei Tage nach dem Spitzernspiel bei FC Bayern München wirkte Alba müde. Zu Beginn des zweiten Viertels kamen die Gastgeber dann aber etwas besser in die Partie und der Vorsprung schmolz auf vier Punkte (31:27). Aber in der hektischen Partie schlugen die Niners noch vor der Pause zurück und vergrößerten wieder den Abstand. Alba kam dann aber deutlich verbessert aus der Kabine und bei Chemnitz häuften sich die Fehler. So kamen die Gastgeber zurück und gingen zu Beginn des letzten Viertels sogar in Führung (73:68). Nun wurde es ein Krimi. 42 Sekunden vor Ende führte Alba 82:80, aber die letzten beiden Körbe der Partie gingen an die Gäste. Berlins Moses Wood scheiterte 3,2 Sekunden vor Ende mit einem Dreier-Versuch. © dpa-infocom, dpa:260503-930-28267/1