Datum03.05.2026 15:44
Quellewww.zeit.de
TLDRDie SV Elversberg hat im Topspiel gegen den SC Paderborn mit 5:1 gewonnen und ist auf Platz zwei der 2. Bundesliga gestürmt. Durch diesen Heimsieg, angeführt von Toptorschützen Petkov und einem überzeugenden Auftritt vor der Pause, hat sich die SVE nun einen direkten Aufstiegsplatz für die Bundesliga erobert.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „2. Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Wie im Rausch: Elversberg stürmt auf Platz zwei“. Die SV Elversberg hat im spannenden Aufstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga einen fulminanten Heimsieg gefeiert und einen direkten Aufstiegsplatz erobert. Das Überraschungsteam aus dem Saarland gewann das Topspiel gegen den SC Paderborn überraschend deutlich mit 5:1 (4:0) und zog in der Tabelle mit 59 Punkten an den Gästen und Hannover 96 (beide 58) vorbei auf Platz zwei. Vor 9.027 Zuschauern erzielten Maximilian Rohr (4. Minute), David Mokwa (17.), Lukas Petkov (28./41.) und Raif Adam (90.+3) die Tore für die SVE, die den ersten Bundesliga-Aufstieg in der Vereinsgeschichte nun aus eigener Kraft schaffen kann. Calvin Brackelmann (65.) traf für die Paderborner, die das Spiel nach einer Gelb-Roten Karte für Steffen Tigges in der Nachspielzeit zu Zehnt beendeten. In der Arena an der Kaiserlinde spielten sich die Hausherren vor der Pause in einen Rausch. Angeführt von Amara Condé, der sein Team in Abwesenheit des gelbgesperrten Lukas Pinckert als Kapitän aufs Feld führte, boten die Elversberger in ihrem 100. Zweitligaspiel ein echtes Fußballfest. Schon beim ersten Angriff markierte Rohr die frühe Führung. Keine Viertelstunde später beschenkte sich Mokwa mit dem 2:0 zu seinem 22. Geburtstag. Petkov machte anschließend mit einem Doppelpack die auch in der Höhe verdiente Pausenführung perfekt. Es waren seine Saisontore Nummer 12 und 13. Paderborn blieb vor der Pause ohne echte Torchance. Filip Bilbija brachte in der 56. Minute den ersten gefährlichen Schuss auf das Elversberger Tor. Nach Brackelmanns Treffer, bei dem SVE-Torwart Nicolas Kristof patzte, kam aber nicht mehr viel von den Gästen. © dpa-infocom, dpa:260503-930-27958/1