Datum03.05.2026 14:58
Quellewww.zeit.de
TLDRHoward Carpendale lädt Oliver Welke zu einem seiner Konzerte ein, um den Streit um einen abfälligen Witz über seine Fans beizulegen. Nachdem Welke, der Sänger und seine Fans beleidigt hatte, sich mehrfach entschuldigte und seinen Witz als "doof und unnötig" bezeichnete, zeigt sich Carpendale versöhnlich. Er möchte Welke die Gelegenheit geben, sich persönlich von seinem "Publikum" zu überzeugen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Leute“. Lesen Sie jetzt „Versöhnung nach Witz: Carpendale lädt Welke auf Konzert ein“. Im Streit zwischen Howard Carpendale und Oliver Welke um einen Witz über seine Fans hat sich der Schlagersänger nach den jüngsten Worten des Satirikers in der "heute-show" versöhnlich gezeigt - und Welke zu einem seiner Konzerte eingeladen. "Oliver Welke hat am Freitag versucht, die Wogen zu glätten und um ein bisschen Frieden gebeten. Ich finde, damit ist es jetzt auch gut", schrieb Carpendale auf seinem Instagram-Account. "Und während sich der Ton langsam beruhigt, richtet sich der Blick wieder nach vorn", schrieb Carpendale weiter. "Ich lade Oliver Welke ein, im nächsten Jahr zu einem meiner Konzerte in Frankfurt zu kommen. Dann kann er sich selbst ein Bild davon machen, wie mein Publikum wirklich ist."Welke hatte in der Sendung der ZDF-"heute-show" vom 24. April über Fans von Howard Carpendale gesagt: "Hundert Beine, stinkt alles nach Urin. Was ist das? Die erste Reihe bei Carpendale." Darauf hagelte es Kritik, auch von Carpendale (80) selbst. "Ich hätte nie gedacht, dass du diese Tendenzen hast, Menschen anzumachen, die sich gar nicht wehren können", sagte der Sänger unter anderem in einem Video auf Instagram. Welke sei wohl noch nie bei einem seiner Auftritte gewesen. Bei seinen Konzerten seien "feine Leute". Zudem stellte er Welke ein Ultimatum. Bis dieser sich nicht entschuldige, "gibt's zwischen uns beiden gar nichts zu besprechen". Welke hatte daraufhin in der "Bild"-Zeitung Stellung zu Carpendales Statement genommen: "Unser Thema in der Sendung war KI, und in einem Ausschnitt erzählt ein Pflegeroboter einen schlechten Witz. Danach habe ich versucht, einen noch schlechteren draufzusetzen – hat ja auch geklappt. Dafür brauchten wir einen Schlagersänger, den jeder kennt. Im Übrigen war ich tatsächlich noch nie bei einem Howard-Carpendale-Konzert. Aber ich wette, dass da wohlriechende Menschen jeden Alters sitzen." In der "heute-show" am 1. Mai äußerte Welke sich dann erneut. Nachdem er über US-Präsident Donald Trumps Forderung, den Trump-kritischen Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel abzusetzen, gesprochen hatte, ergänzte er: "Gags über Trump – fast so gefährlich, wie sich mit Howard-Carpendale-Fans anlegen." Dann fügte er hinzu: "Sehr anständige Leute übrigens, die in Wirklichkeit wunderbar riechen. Peace." Im weiteren Verlauf der Sendung vom Freitagabend erklärte Welke: "Ja, es war ein sehr doofer unnötiger alter Witz." Und er verspricht: "Ich werde gar keinen Sänger mehr beleidigen." Zuvor ging es in einem satirischen Beitrag über ein fiktives Wettbüro um die Frage, welchen beliebten Sänger Welke als nächstes "ohne Not mit einem geschmacklosen Witz" beleidigen wird. © dpa-infocom, dpa:260503-930-27807/1