Datum03.05.2026 08:34
Quellewww.zeit.de
TLDREin Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog breitet sich weiter aus. Aufgrund von Kampfmittelbelastung kann die Feuerwehr das Feuer nicht direkt bekämpfen. Schutzstreifen sollen die Ausbreitung verlangsamen. Bisher sind über 30 Hektar betroffen. Der Brandort ist ein Naturschutzgebiet, Orte sind nicht gefährdet. Waldbrände treten hier regelmäßig auf; dieser ist der bisher größte der Saison. Die Ursache ist unklar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Alter Truppenübungsplatz“. Lesen Sie jetzt „Waldbrand bei Jüterbog breitet sich weiter aus“. Zwei Tage nach Ausbruch des Feuers dehnt sich der Waldbrand auf einem ehemaligen Truppenübungsplatz bei Jüterbog im südwestlichen Brandenburg weiter aus. Das teilte die Regionalleitstelle am Sonntagmorgen mit. Weil das Gelände mit Kampfmitteln belastet ist, kann die Feuerwehr nicht direkt an die Flammen heran. Sogenannte Schutzstreifen am Rande der Wälder, auf denen nichts wächst, sollen laut Leitstelle helfen, das Feuer zu hemmen. Brände sollen auf Sand sozusagen auslaufen. Am Samstagnachmittag hatte der Waldbrandschutzbeauftragte in Brandenburg, Raimund Engel, von einer betroffenen Fläche von mehr als 30 Hektar gesprochen. Der frühere Truppenübungsplatz ist heute ein Naturschutzgebiet mit Wanderwegen. Die Ursache für den Ausbruch des Waldbrandes am Freitag war unklar. Orte sind nicht betroffen. Fast in jedem Sommer brechen bei Jüterbog Waldbrände aus, der jetzige ist der bislang größte in dieser Saison in Brandenburg. © dpa-infocom, dpa:260503-930-26189/1