Datum03.05.2026 04:00
Quellewww.zeit.de
TLDRGeisterküchen (Ghost Kitchens) und dunkle Küchen (Dark Kitchens) sind reine Produktionsstätten für Lieferessen, die ohne Gastraum und Service auskommen. Ghost Kitchens vereinen oft mehrere virtuelle Marken, während Dark Kitchens auf große Liefermengen und Lieferplattformen optimiert sind. Diese Modelle sind in Deutschland noch jung und bei großen Lieferdiensten wie Lieferando eher die Ausnahme. Sie stellen eine zunehmende Konkurrenz zur klassischen Gastronomie dar.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gastronomie“. Lesen Sie jetzt „Lieferessen aus Geisterküchen: Wie funktioniert das?“. Die klassische Gastronomie bekommt zunehmend Konkurrenz aus einer Welt ohne Gastraum, ohne Servicepersonal und ohne Laufkundschaft: von sogenannten Dark Kitchen (Dunkle Küchen) oder Ghost Kitchen (Geisterküchen). Dabei handelt es sich um reine Produktionsküchen, die ausschließlich für Lieferdienste kochen. Häufig wird zwischen den zwei Formen unterschieden: "Ghost Kitchen" bündeln meist mehrere virtuelle Marken unter einem Dach oder betreiben einzelne Liefermarken ohne Restaurantbetrieb. "Dark Kitchen" sind stärker auf die Produktion großer Liefermengen ausgerichtet und optimieren ihre Abläufe gezielt für Lieferplattformen. In Deutschland sind diese Modelle noch vergleichsweise neu. Beim Lieferdienst "Lieferando" würden sie bislang nur vereinzelt genutzt und blieben die Ausnahme, erklärte ein Sprecher des Unternehmens. © dpa-infocom, dpa:260503-930-25676/1