Datum02.05.2026 22:19
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Stuttgart kam es nach einer Kohlenmonoxid-Vergiftung in einem Mehrfamilienhaus zu einem Feuerwehreinsatz. Eine defekte Gastherme hatte zu lebensgefährlichen CO-Konzentrationen geführt, wodurch eine Person bewusstlos wurde und drei weitere Personen verletzt wurden. Die Feuerwehr setzte die Therme außer Betrieb und lüftete das Gebäude. Es wird zur Installation von CO-Warnmeldern geraten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Feuerwehr-Einsatz“. Lesen Sie jetzt „Drei verletzte Personen durch defekte Gastherme“. Eine defekte Gastherme ist in Stuttgart am Abend gerade noch rechtzeitig entdeckt worden. Sie hatte für eine stark erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentrationen in einem Mehrfamilienhaus gesorgt. Nachdem ein Mensch bewusstlos geworden war, wählten die Bewohner den Notruf 112. Als der Rettungsdienst eintraf, lösten die mitgeführten Kohlenmonoxid-Melder der Einsatzkräfte aus, daraufhin wurde die Feuerwehr alarmiert. Luftmessungen ergaben eine sehr hohe Konzentration des Gases in mehreren Wohnungen des Gebäudes. Kohlenmonoxid (CO) ist farb- und geruchlos, wenn es eingeatmet wird, kann es schnell zum Tod führen. Nachdem eine defekte Gastherme als Ursache für die erhöhten Werte festgestellt worden war, wurde die Therme außer Betrieb gesetzt und das Haus belüftet. Fünf Menschen in dem Mehrfamilienhaus wurden vom Rettungsdienst untersucht, drei mussten danach zur weiteren Behandlung in Kliniken transportiert werden. Die Feuerwehr riet, insbesondere bei Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen einen CO-Warner zu installieren. © dpa-infocom, dpa:260502-930-25374/1