Datum02.05.2026 18:04
Quellewww.zeit.de
TLDREin 39-jähriger Mann wurde in Österreich festgenommen, nachdem ein Erpresser versuchte, den Babynahrungshersteller Hipp mit Rattengift in Babykostgläsern zu erpressen. Fünf manipulierte Gläser wurden in Österreich, Tschechien und der Slowakei entdeckt. Hipp nahm Produkte aus dem Verkauf und rief betroffene Gläschen zurück, während Supermärkte und Drogeriemärkte vorsorglich eigene Rückrufe starteten. Das deutsche Sortiment war nicht betroffen.
InhaltEin Unbekannter hatte versucht, den Babynahrungshersteller Hipp mit Rattengift in Babynahrung zu erpressen. Österreichische Ermittler nahmen einen 39-Jährigen fest. Im Fall des Erpressungsversuchs gegen den Babynahrungshersteller Hipp haben österreichische Ermittler einen Verdächtigen festgenommen. Wie eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Eisenstadt der Nachrichtenagentur dpa sagte, handelt es sich bei dem Verdächtigen um einen 39-jährigen Mann. Ein Unbekannter hatte versucht, den Babykosthersteller mit Rattengift in Babynahrung zu erpressen. Nach Angaben der Polizei wurden in Österreich, Tschechien und der Slowakei fünf manipulierte Babynahrungsgläser entdeckt, die Laboruntersuchungen zufolge Rattengift enthielten. Ein weiteres Glas wurde im österreichischen Burgenland zuletzt noch gesucht. Nach Angaben des Unternehmens war das deutsche Sortiment von dem Erpressungsversuch nicht betroffen. Demnach war die Erpressungsnachricht am 27. März per E-Mail an ein Sammelpostfach für Anfragen aus dem Ausland geschickt worden. Das Postfach sei eines, das nur alle zwei bis drei Wochen kontrolliert werde, wie die österreichische Zeitung Die Presse nach Aussagen von Geschäftsführer Stefan Hipp berichtete. Betroffene Handelspartner in Tschechien und der Slowakei hatten nach Unternehmensangaben alle Hipp-Babygläschen infolge des Erpressungsversuchs aus dem Verkauf genommen. Hipp rief auch alle Babykostgläschen zurück, die bei Spar Österreich gekauft wurden. Vorsorglich, präventiv und ohne Verdachtsmomente haben auch die Rewe-Gruppe in Österreich Hipp-Produkte bei Bipa, Billa, Billa Plus und Adeg sowie die Drogeriemarktkette dm die Gläschen vorerst aus dem Verkauf genommen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.