Datum02.05.2026 06:33
Quellewww.zeit.de
TLDRGeorg Zimmermann feierte bei Eschborn-Frankfurt seinen größten Karriereerfolg, den er auf eine ungewöhnliche Weise startete: Mit Musik seiner Lieblingsband Scooter als Weckruf. Der deutsche Meister setzte sich nach einem harten Rennen über 211,4 Kilometer im Finale durch und verwies den Topfavoriten Pidcock auf den zweiten Platz. Die Form, die Taktik und die Scooter-Beats scheinen perfekt zusammengepasst zu haben.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Radsport“. Lesen Sie jetzt „Im Takt zum Triumph: Zimmermanns Rad-Coup mit Scooter-Wecker“. Dieser Sieg begann mit einem ungewöhnlichen Weckruf: Statt Klingelton gab es für Georg Zimmermann am Morgen des Radklassikers Eschborn-Frankfurt satte Beats von der Band Scooter. "Ich habe gut geschlafen und bin von Scooter-Musik aufgewacht", sagte der 28-Jährige nach seinem überraschenden Triumph in der Mainmetropole. Bereits am Morgen kam durch die Hobbyrennen bei der 63. Auflage des Radklassikers Eschborn-Frankfurt Stimmung auf. Früh dröhnten die Beats durch die Stadt und trafen ausgerechnet einen bekennenden Fan. Zimmermann war nach eigenen Angaben schon auf mehreren Konzerten von Scooter. Die Band bezeichnete er als seinen "Lieblingsinterpreten". "Das war ein guter Start in den Tag", sagte er. Danach sei "eins zum anderen" gekommen. Und tatsächlich: Der deutsche Meister lieferte wenige Stunden später die perfekte Vorstellung ab. In einem harten Rennen über 211,4 Kilometer hielt er sich in der entscheidenden Phase geschickt zurück und setzte im Finale zum langen Sprint an – mit Erfolg. Zimmermann verwies den britischen Topfavoriten Thomas Pidcock auf den zweiten Platz. Für Zimmermann war es der größte Erfolg seiner Karriere und einer, der vielleicht auch ein bisschen im Takt der Technobeats begann. Am Ende passte alles zusammen: die Form, die Taktik – und offenbar auch die Beats am Morgen. © dpa-infocom, dpa:260502-930-22797/1