Basketball-Bundesliga: Alba Berlin verliert Spitzenspiel bei Bayern München

Datum01.05.2026 20:07

Quellewww.zeit.de

TLDRAlba Berlin unterlag dem Tabellenführer Bayern München in einem physischen Spitzenspiel der Basketball-Bundesliga mit 79:85. Trotz guter Reboundarbeit und zwischenzeitlicher Führungen konnten die Berliner die starke Münchner Defense und individuelle Leistungen wie die von Andreas Obst nicht durchgehend kontrollieren. Bayern sichert damit Platz eins, während Alba noch einen Sieg für den sicheren zweiten Playoff-Platz benötigt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Basketball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Alba Berlin verliert Spitzenspiel bei Bayern München“. Alba Berlin hat das Spitzenspiel der Basketball-Bundesliga trotz eines guten Auftrittes knapp verloren. Die Berliner mussten sich vor 11.500 Zuschauern beim Tabellenführer FC Bayern München mit 79:85 (37:42) geschlagen geben. Während Bayern damit Platz eins sicher hat, braucht Alba aus den letzten beiden Punktspielen weiterhin einen Sieg, um als Zweiter in die Playoffs zu gehen. Beste Berliner Schützen waren Malte Delow mit 15 und Moses Wood mit elf Punkten. Die Partie war von Beginn an sehr physisch. Alba tat sich gegen die harte Bayern-Defense zunächst schwer in den Spielfluss zu kommen. Dafür hatten die Berliner Vorteile bei den Rebounds. Und da aber auch die Gastgeber viele Fehler machten, blieb die Partie ausgeglichen und kein Team konnte sich absetzen. Doch Alba fand dann durch schnelles Spiel Lösungen. Zu Beginn des zweiten Viertels lagen sie 26:22 in Führung. Anschließend erlaubten sie sich aber zu viele Fehler im Spielaufbau und die bestraften die Bayern eiskalt. Vor allem Nationalspieler Andreas Obst lief jetzt heiß. Kurz vor der Pause wurde die Bayern-Führung so erstmalig zweistellig (42:31). Doch die Gäste zeigten sich unbeeindruckt und antworteten sofort mit einem viertelübergreifenden 17:2-Lauf. Damit war die Partie wieder offen und die Führung wechselte nun hin und her. Im letzten Viertel ließ Alba dann wieder zu viel liegen. Vier Minuten vor Ende konnten sich die Bayern so wieder zweistellig absetzen (74:64). Die Hauptstädter kämpften zwar bis zum Ende, doch Justinian Jessup machte 32 Sekunden vor Schluss mit einem Dreier zum 83:77 den Deckel drauf. © dpa-infocom, dpa:260501-930-22068/1