Datum01.05.2026 18:15
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Enger bei Herford hat ein Familienstreit tragische Folgen: Ein 51-jähriger Vater soll seinen 18-jährigen Sohn in der gemeinsamen Wohnung mit einem Küchenmesser lebensgefährlich verletzt haben. Der Sohn wurde nach einer Notoperation stabilisiert. Streitigkeiten zwischen dem Vater und seiner gleichaltrigen Frau eskalierten, als der Sohn schlichtend eingreifen wollte. Der mutmaßliche Täter, der alkoholisiert gewesen sein soll, wurde festgenommen und befindet sich wegen versuchten Totschlags in U-Haft. Die Familie ist aus der Ukraine geflohen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Familienstreit eskaliert“. Lesen Sie jetzt „18-Jähriger mit Messer verletzt - Vater in U-Haft“. Im ostwestfälischen Enger bei Herford soll ein Vater seinen 18-jährigen Sohn bei einem Familienstreit mit einem Küchenmesser lebensgefährlich verletzt haben. Nach ersten Erkenntnissen der Ermittler soll es am Donnerstagabend in einer Wohnung zu einer familiären Streitigkeit zwischen dem 51-jährigen Vater und seiner gleichaltrigen Ehefrau gekommen sein. Dabei soll der Mann seine Frau mit einem Küchenmesser angegriffen haben. Als der Sohn versuchte, dazwischenzugehen, sei er durch Messerstiche lebensbedrohlich verletzt worden, so eine Sprecherin. Nach einer Notoperation habe sich seine Lage wieder stabilisiert. Er sei außer Lebensgefahr, so die Polizei. Die Frau blieb unverletzt. Die Familie hat den Angaben zufolge die ukrainische Staatsbürgerschaft und ist vor dem dortigen Krieg nach Deutschland geflohen. Eine Zeugin hatte die Rettungskräfte verständigt. Beim Eintreffen der Polizei in der Tatwohnung sei der 51-Jährige noch vor Ort gewesen und habe sich widerstandslos festnehmen lassen. Der Tatverdächtige sei zum Tatzeitpunkt alkoholisiert gewesen, so die Polizei. Er befinde sich inzwischen wegen versuchten Totschlags in Untersuchungshaft. Zu den Vorwürfen habe er bislang keine Angaben gemacht. Eine Mordkommission hat die Ermittlungen zu den konkreten Tatgeschehnissen aufgenommen. © dpa-infocom, dpa:260501-930-21790/1