Datum01.05.2026 17:27
Quellewww.spiegel.de
TLDRWeltweit wurde am 1. Mai für Arbeitsrechte demonstriert. In Athen und anderen griechischen Städten gab es Streiks und Rauchschwaden. In Indien und Bangladesch kämpften Tagelöhner und Arbeiter für bessere Löhne. Istanbul schloss den Taksim-Platz, und in Turin kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Weitere Proteste fanden in Prag, Bagdad und Berlin statt, wobei letztere unter dem Motto "Rave against the Zaun" für den Erhalt eines Parks kämpften.
InhaltIn Athen rauchte, in Turin knallte es: Weltweit gehen die Menschen am 1. Mai auf die Straße, um für Arbeitsrechte zu demonstrieren. Die besten Bilder. Pyro-Protest in Griechenland: Die Gewerkschaften riefen hier zum Streik auf, Tausende blieben der Arbeit fern. In Athen verdunkelten Rauchschwaden vorübergehend den Himmel. Schreie in Srinagar: In der nordindischen Millionenstadt gingen Tagelöhnerinnen und Vertragsarbeiter für bessere Löhne auf die Straße. Erhobene Fäuste: In Dhaka, Bangladesch, schrieben Arbeiter ihre Forderungen auf Plakate und Banner. Aus Angst geschlossen: Auf dem Taksim-Platz in Istanbul wurde 2013 gegen die Regierung protestiert. Am 1. Mai 2026 sperrten die Behörden ihn nun vorsichtshalber ab. Anderswo in der Stadt wurden mindestens 370 Demonstranten festgenommen. Clash mit der Polizei: Eine Gruppe Autonomer traf im italienischen Turin auf Beamte. Ein Hauch von Kuba: Demonstrant im mazedonischen Skopje mit einer Che-Guevara-Flagge. Frühling in Prag: Feministinnen und Umweltaktivisten bei einer Demonstration in Tschechien. Mit Hammer und Sichel: Anhänger der irakischen kommunistischen Partei bei der Maifeier in Bagdad. Power Ranger gegen Zäune: Proteste gab es auch in Berlin, unter anderem am Görlitzer Park. Natürlich mit Musik – und einem konkreten Anliegen: "Free Goerli - Rave against the Zaun" war der Slogan.