Datum01.05.2026 17:15
Quellewww.zeit.de
TLDRDer deutsche Meister Georg Zimmermann hat überraschend den Radklassiker Eschborn-Frankfurt gewonnen. In einem spannenden Sprint setzte sich der 28-Jährige auf der 211,4 Kilometer langen Strecke durch und sorgte für den ersten deutschen Sieg seit 2019. Zimmermann bezeichnete den Erfolg als seinen größten Karrieresieg. Topfavorit Thomas Pidcock aus Großbritannien belegte den zweiten Platz. Starke deutsche und internationale Fahrer wie Tadej Pogacar und Florian Lipowitz fehlten, da sie an der Tour de Romandie teilnahmen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Überraschungssieg“. Lesen Sie jetzt „Zimmermann siegt beim Radklassiker Eschborn-Frankfurt“. Der deutsche Meister Georg Zimmermann hat beim Radklassiker Eschborn-Frankfurt für eine Überraschung gesorgt und die 63. Ausgabe für sich entschieden. Der 28-Jährige vom Team Lotto Intermarché gewann in einem spannenden Sprint nach harten 211,4 Kilometern und sorgte für den ersten deutschen Sieg seit dem Jahr 2019. "Das ist das Schönste, was ich in meiner Karriere erleben durfte bisher. Das ist der größte Sieg meiner Karriere", sagte Zimmermann nach seinem Coup im deutschen Meistertrikot dem Hessischen Rundfunk (HR). "Ich bin einfach nur unfassbar stolz und erschöpft und glücklich - alles zusammen." Den zweiten Platz in dem packenden Finale belegte der britische Topfavorit Thomas Pidcock vor seinem Landsmann Ben Tulett. Lokalmatador John Degenkolb hatte mit der Entscheidung nichts zu tun und war auf dem im Vergleich zu den Vorjahren verschärften Streckenprofil ohne Chance. Sowohl Rad-Superstar Tadej Pogacar aus Slowenien als auch die deutsche Radsport-Hoffnung Florian Lipowitz nahmen nicht an dem Rennen teil. Beide fahren stattdessen die parallel stattfindende Tour de Romandie in der Schweiz. © dpa-infocom, dpa:260501-930-21562/1