Datum01.05.2026 08:55
Quellewww.zeit.de
TLDRWetterextreme wie Starkregen und Überschwemmungen verursachten 2023 in Sachsen-Anhalt 2.000 Schäden mit sechs Millionen Euro Kosten. Sturm und Hagel fügten weitere 13.000 Schäden und 22 Millionen Euro hinzu. Nur 53 Prozent der Wohngebäude im Land verfügen über Elementarschutz. Bundesweit lagen die Schäden in der Sachversicherung bei 1,4 Milliarden Euro, wobei ruhigere Jahre keinen Trend darstellen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetterextreme“. Lesen Sie jetzt „Wetterextreme verursachen Millionenschaden in Sachsen-Anhalt“. Starkregen, Überschwemmungen und andere Naturgefahren haben im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt für 2.000 Schäden gesorgt. Dies teilte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin mit. Es seien Kosten in Höhe von sechs Millionen Euro entstanden. Hinzu seien noch Sturm und Hagel gekommen. Diese Wetterextreme führten zu rund 13.000 Schäden und verursachten Kosten in Höhe von 22 Millionen Euro. Nach Verbandsangaben haben nur 53 Prozent der Wohngebäude in Sachsen-Anhalt einen Elementarschutz als Zusatzbaustein. Auf Elementargefahren entfielen im Land im Schnitt 2.400 Euro je Schaden, auf Sturm- und Hagelschäden 1.600 Euro. Naturgefahren haben laut Mitteilung im vergangenen Jahr bundesweit Schäden von rund 1,4 Milliarden Euro in der Sachversicherung verursacht. Die Schäden schwankten stark von Jahr zu Jahr, deshalb dürften ruhigere Jahre wie dieses nicht als Trend interpretiert werden. © dpa-infocom, dpa:260501-930-19361/1