Wetter: Sommerlicher Feiertag - doch hier steigt die Waldbrandgefahr

Datum01.05.2026 08:10

Quellewww.zeit.de

TLDRDer Maifeiertag in Baden-Württemberg bringt sommerliche Temperaturen bis 26 Grad und viel Sonnenschein. Allerdings ist die Waldbrandgefahr nach langer Trockenheit stark gestiegen, besonders im Südosten. Die Gefahrenstufe 4 ist möglich, was zu Sperrungen von Grillplätzen führen kann. Am Samstag werden 29 Grad erwartet, am Sonntag ziehen Schauer und Gewitter auf.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Sommerlicher Feiertag - doch hier steigt die Waldbrandgefahr“. Der Maifeiertag wird in Baden-Württemberg frühsommerlich. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) gibt es weiterhin viel Sonnenschein bei Höchstwerten von 21 bis 26 Grad, in Hochlagen immerhin bis zu 19 Grad. Stellenweise könnte damit sogar die Schwelle zum meteorologisch definierten Sommertag von 25 Grad erreicht werden. Für Ausflügler ideal – mit einer wichtigen Einschränkung. Nach einer längeren Trockenphase ist die Waldbrandgefahr in Baden-Württemberg deutlich gestiegen. Laut DWD kann der fünfstufige Waldbrandgefahrenindex regional auf die zweithöchste Stufe 4 steigen. Besonders betroffen ist der Südosten des Landes. Zuletzt hatte es bereits zwei größere Waldbrände in Titisee-Neustadt und bei Stuttgart gegeben. Die Entwicklung könnte Folgen für die Feiertagspläne vieler Menschen haben. Am Tag der Arbeit sind traditionell zahlreiche Ausflügler unterwegs, häufig wird auch gegrillt. Grillplätze können angesichts des hohen Risikos stellenweise von den Kommunen gesperrt werden. In der Nacht zum Samstag bleibt es zunächst meist klar, bevor von Westen her Wolkenfelder aufziehen. Die Temperaturen fallen auf 10 bis 2 Grad, örtlich ist erneut Frost in Bodennähe möglich.  Im Laufe des Samstags sind dann Höchstwerte von 23 bis 29 Grad möglich. Unter Wolkenfeldern im Bergland könnte es vereinzelte Schauer geben. Ab dem Sonntag ziehen vor allem im Bergland und in Oberschwaben Schauer auf, vereinzelt können auch Gewitter nicht ausgeschlossen werden. © dpa-infocom, dpa:260501-930-19200/1