Datum01.05.2026 06:05
Quellewww.zeit.de
TLDRTheodor Lessing (1872-1933), ein Philosoph und "verrückter Heiliger", setzte sich für Wahrheit, Pazifismus, Feminismus und Menschenliebe ein. Er warnte vor den Gefahren des Patriarchats und militärischer Verblendung. Seine unpopulären Ansichten führten zu Verfolgung und letztlich zu seiner Ermordung. Die Buchreihe "Unter Pfarrerstöchtern – unsere verrückten Heiligen" thematisiert seine Geschichte als Märtyrer mit bis heute relevanter Weitsicht.
InhaltDer Philosoph Theodor Lessing sah, wofür andere blind waren. Und er sprach Wahrheiten aus, die ihn das Leben kosteten. Ein Märtyrer, dessen Weitsicht bis heute reicht Professor Theodor Lessing (1872-1933) war der Rufer in der Wüste. In einer Zeit der Lügen, des entfesselten Patriarchats und militärischen Größenwahns setzte er sich für Wahrheit, Pazifismus, Feminismus und Menschenliebe ein. Dafür wurde er gehasst und verfolgt. Und dafür wurde er getötet. In Folge 3 erzählt Sabine Rückert ihrer Schwester Johanna Haberer von ihrem Heiligen: einem Märtyrer, dessen Weitsicht bis in unsere Tage reicht. In "Unter Pfarrerstöchtern – unsere verrückten Heiligen" erzählen die Schwestern Sabine Rückert und Johanna Haberer einmal im Monat die unglaublichen Geschichten ihrer eigenen Heiligen. Die sind weltlich und trotzdem auf der Welt nicht ganz zu Hause. Es sind Menschen, die neue Dimensionen eröffnen. Die einen anderen Blick auf das Leben haben. Die Verhältnisse nicht einfach hinnehmen. Die einen gewaltigen Mut an den Tag legen und mitunter für ihre Überzeugungen sterben.