Datum30.04.2026 18:13
Quellewww.zeit.de
TLDRAung San Suu Kyi, Myanmars Friedensnobelpreisträgerin und gestürzte De-facto-Regierungschefin, wurde aus dem Gefängnis in den Hausarrest verlegt. Diese Maßnahme betrifft die verbleibende Haftstrafe, nachdem ihre ursprüngliche 27-jährige Haft wegen politisch motivierter Vorwürfe bereits reduziert worden war. Suu Kyi war 2021 nach dem Putsch des derzeitigen Junta-Chefs Min Aung Hlaing inhaftiert worden. Seit dem Putsch herrscht im Land Bürgerkrieg.
InhaltSeit dem Putsch gegen die demokratisch gewählte Aung San Suu Kyi 2021 herrscht in Myanmar Bürgerkrieg. Nun wird die Haftstrafe der 80-Jährigen in Hausarrest umgewandelt. In Myanmar ist die Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi vom Gefängnis in den Hausarrest verlegt worden. Die verbleibende Haftstrafe sei "in Hausarrest umgewandelt" worden, gab der Präsident von Myanmar, Min Aung Hlaing, bekannt. Der ehemalige Junta-Chef hatte 2021 den Putsch gegen die demokratisch gewählte Regierung von Suu Kyi angeordnet. Deren langjährige Haftstrafe war zuvor bereits um ein Sechstel reduziert worden. Die frühere De-facto-Regierungschefin war 2021 zu insgesamt 27 Jahren Haft wegen einer Reihe von Vorwürfen verurteilt worden, die ihre Anhänger als politisch motiviert bezeichnen. Die Vorwürfe gegen Suu Kyi reichen von Anstiftung zum Aufruhr über Korruption und Wahlbetrug bis hin zu Verrat von Staatsgeheimnissen. Die Friedensnobelpreisträgerin hatte stets alle Anschuldigungen gegen sie zurückgewiesen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.