Datum30.04.2026 17:32
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Koalitionsverhandlungen in Rheinland-Pfalz waren von engagierten, aber nicht übermäßig langen Sitzungen geprägt. Alexander Schweitzer und Gordon Schnieder betonten, dass bewusst auf "Berliner Rituale" verzichtet wurde, um ein "ordentliches Ergebnis" zu erzielen. Zwar gab es mal kurze Nächte aufgrund von Vor- und Nachbereitungen, aber die Verhandlungsführer ließen offen, ob es Pizza am letzten Abend gab.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Koalitionsgespräche“. Lesen Sie jetzt „Wie die Atmosphäre bei den Koalitionsverhandlungen war“. Am letzten Abend gab es Pizza und viele Tage der Verhandlungen waren lang: "Wir haben früh angefangen. Wir sind alle Frühaufsteher", sagte der noch amtierende Ministerpräsident Alexander Schweitzer am Rande der Vorstellung des Koalitionsvertrags. "Es ist abends auch mal länger geworden. Aber wir haben hier keine Nachtsitzungen gemacht. Das passt eigentlich nicht zu Rheinland-Pfalz und das passt auch nicht zu uns", betonte der SPD-Politiker. "Wir haben keine Berliner Rituale hier nach Rheinland-Pfalz gebracht - im Sinne von wir zeigen, wer länger nachts wach bleiben kann", sagte Schweitzer. "Uns war es wichtig, dass wir ein ordentliches Ergebnis hinbekommen." Der CDU-Verhandlungsführer und voraussichtliche Ministerpräsident Gordon Schnieder ergänzte: "Es gibt auch immer Vorbereitungen und Nachbereitungen. Deswegen war es dann ab und an eine kurze Nacht, aber ein langer Tag, wo dann wieder miteinander diskutiert und gesprochen worden ist." © dpa-infocom, dpa:260430-930-17321/1