Datum30.04.2026 17:01
Quellewww.zeit.de
TLDRDonald Trump kritisiert Bundeskanzler Friedrich Merz erneut auf Social Media. Er fordert Merz auf, sich auf die Beendigung des Ukrainekriegs zu konzentrieren und sich nicht in die Iran-Politik einzumischen. Trump bezeichnet Deutschland als "kaputtes" Land und fordert dessen Wiederaufbau, insbesondere in den Bereichen Energie und Migration. Auslöser der Kritik sind Merz' Äußerungen zur US-Kriegsführung im Iran, die Trump als planlos bezeichnete. Dies verschärft die Spannungen zwischen den beiden Politikern.
InhaltEr solle lieber den Ukrainekrieg beenden, statt sich beim Thema Iran einzumischen: Das ist Donald Trumps jüngste Botschaft an den Kanzler. Auch das Wort "kaputt" fällt. Die Beziehung zwischen US-Präsident Donald Trump und Bundeskanzler Friedrich Merz scheint sich weiter abzukühlen. Trump griff den Kanzler erneut per Online-Post an: Merz solle sich auf die Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine konzentrieren und weniger Zeit damit verbringen, sich in die Bemühungen zur Bekämpfung der iranischen Nuklearbedrohung einzumischen, schrieb Trump. Deutschland bezeichnete er als "kaputtes" Land. Merz solle sich daher lieber darum kümmern das Land – vor allem in den Bereichen Energie und Migration – wieder aufzubauen. Zuvor hatte der US-Präsident damit gedroht, die Truppenstärke der USA in Deutschland überprüfen zu wollen. Die Bundesrepublik ist der wichtigste Knotenpunkt für die US-Army in Europa, hierzulande sind Zehntausenden Soldatinnen und Soldaten auf mehreren Stützpunkten stationiert. Auslöser von Trumps Unmut ist offenbar die Kritik von Merz an der Kriegsführung der USA im Iran-Krieg. Merz hatte der US-Regierung Planlosigkeit vorgeworfen und davon gesprochen, dass der Iran die USA demütige. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.