Datum30.04.2026 15:04
Quellewww.zeit.de
TLDRTrainer René Wagner vom 1. FC Köln hofft, den Klassenverbleib in der Bundesliga vorzeitig auf dem Sofa feiern zu können. Ein Sieg am Samstag gegen Union Berlin würde die Chancen erhöhen. Um den Klassenerhalt rechnerisch perfekt zu machen, benötigt Köln neben einem eigenen Erfolg auch Niederlagen der Konkurrenten. Wagner blickt trotz der Möglichkeit, den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern, vorausschauend auf die verbleibenden Spiele. Er kehrt zudem an seine alte Wirkungsstätte zurück und konzentriert sich voll auf sein Team.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Klassenverbleib auf der Couch? - Wagner hätte nichts dagegen“. Trainer René Wagner hofft, den Klassenverbleib mit dem 1. FC Köln in der Fußball-Bundesliga schon am Sonntag auf dem heimischen Sofa feiern zu können. "Das ist ein ganz normaler Sonntag wie nach jedem anderen Spiel. Und sollten wir am Wochenende auf der Couch liegen und es würde die Möglichkeit bestehen, dann bedeutet das, dass wir am Wochenende gewonnen haben. Dann werde ich mit Sicherheit mit einem großen Lächeln dasitzen und alles andere können wir nicht beeinflussen", sagte Wagner vor dem Duell der Kölner beim 1. FC Union Berlin am Samstag (15.30 Uhr/Sky). Mit einem Sieg würden die Rheinländer einen großen Schritt Richtung Klassenverbleib machen. Damit dieser auch rechnerisch feststeht, braucht der FC aber nicht nur einen eigenen Erfolg, sondern auch Patzer der Konkurrenz: Sowohl der FC St. Pauli gegen den FSV Mainz 05 als auch der VfL Wolfsburg beim SC Freiburg dürfen nicht gewinnen. "Auch wenn das Spiel jetzt am Wochenende gewonnen wird, ist die Saison noch nicht vorbei, sondern ganz im Gegenteil: Dann haben wir noch zwei weitere Spiele, in denen wir erfolgreich Fußball spielen können", sagte Wagner. Für ihn ist es eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Der 37-Jährige war im Vorjahr von Januar bis Mai unter Steffen Baumgart Co-Trainer beim 1. FC Union. Nun trifft Wagner auf Baumgarts Nachfolgerin Marie-Louise Eta. "Ich hatte da eine lehrreiche Zeit, aber alles andere blende ich aktuell aus. Da denke ich auch nicht drüber nach, sondern wir konzentrieren uns komplett auf uns", bekräftigte der FC-Coach. © dpa-infocom, dpa:260430-930-16266/1