Gefährliches Insekt: Hubschrauber sprühen Biozid gegen Eichenprozessionsspinner

Datum30.04.2026 14:31

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Altmarkkreis Salzwedel werden vom 11. bis 31. Mai Eichenprozessionsspinner mit Biozid per Hubschrauber bekämpft. Rund 850 Hektar in Gardelegen und Klötze sind betroffen. Während der Einsätze kommt es zu Straßensperrungen und Lärm. Betreten der behandelten Flächen sowie Pilz-/Beerensammeln sind kurzzeitig verboten wegen möglicher Hautreizungen durch das Mittel. Ziel ist die frühzeitige Bekämpfung der Raupen und die Verhinderung von Gesundheitsgefahren durch ihre Brennhaare.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gefährliches Insekt“. Lesen Sie jetzt „Hubschrauber sprühen Biozid gegen Eichenprozessionsspinner“. Im Altmarkkreis Salzwedel beginnt Mitte Mai die Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners aus der Luft. Wie der Landkreis mitteilte, soll vom 11. bis voraussichtlich 31. Mai ein Biozid per Hubschrauber über rund 850 Hektar Wald- und Grünflächen ausgebracht werden. Betroffen sind Gebiete in der Einheitsgemeinde Hansestadt Gardelegen und der Stadt Klötze. Die genauen Einsatztermine hängen von Wetter und Vegetation ab und werden kurzfristig bekanntgegeben. Für Anwohner und Besucher bedeutet das zeitweise Einschränkungen: Während der Einsätze werden Straßen, Wege und Flächen gesperrt. Zudem kann es durch tieffliegende Hubschrauber zu Lärmbelastungen kommen. Der Landkreis warnt davor, behandelte Flächen zu betreten, solange das Mittel noch nicht vollständig auf den Blättern abgesetzt ist. Hautreizungen können nicht ausgeschlossen werden. Auch das Sammeln von Pilzen, Beeren oder Kräutern ist dort bis drei Wochen nach Ende der Maßnahmen verboten. Mit der Aktion sollen die Raupen frühzeitig bekämpft und Gesundheitsgefahren durch ihre Brennhaare verhindert werden. Der Eichenprozessionsspinner kann für Menschen zur Belastung werden. Die Raupen tragen feine Brennhaare, die Juckreiz, Hautausschläge, Augenreizungen und Atemprobleme auslösen können. Die Haare können auch über die Luft verbreitet werden. Experten raten, die Tiere und ihre Nester nicht zu berühren. © dpa-infocom, dpa:260430-930-16016/1