Sportwissenschaft: Goethe-Uni und Eintracht Frankfurt starten Sport-Kooperation

Datum30.04.2026 14:23

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Goethe-Universität Frankfurt und Eintracht Frankfurt starten eine Kooperation in Forschung, Lehre und Praxis. Ein gemeinsamer Masterstudiengang im Sportmanagement, der 2027 starten soll, ist zentral. Geplant sind zudem Forschungsprojekte zu Themen wie Verletzungsprävention und mentaler Gesundheit im Sport. Ziel ist es, Fachkräfte für den gesamten Sportsektor auszubilden und den Sportstandort Frankfurt zu stärken.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sportwissenschaft“. Lesen Sie jetzt „Goethe-Uni und Eintracht Frankfurt starten Sport-Kooperation“. Eintracht Frankfurt und die Goethe-Universität Frankfurt haben den Aufbau einer engeren Zusammenarbeit in Forschung, Lehre und Praxis vereinbart. Beide Partner unterzeichneten ein Memorandum of Understanding (MoU), das eine strukturierte Vertiefung der Kooperation vorsieht und neue gemeinsame Projekte in den kommenden Jahren ermöglichen soll.  Im Zentrum steht ein gemeinsamer Masterstudiengang im Sportmanagement, der von der Goethe-Universität und der Goethe Business School mit der Eintracht entwickelt wurde. Die Akkreditierung des Studiengangs laufe derzeit, ein Start werde für 2027 angestrebt, sagte Universitätspräsident Enrico Schleiff. Zudem seien Forschungsprojekte etwa zu Verletzungsprävention, mentaler Gesundheit, Leistungsdiagnostik und Digitalisierung geplant. Auch rechtliche und wirtschaftliche Fragen im nationalen und internationalen Sport sollen untersucht werden. Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann sprach von einer "tiefen Partnerschaft" zwischen Universität und Sport. Der Wandel im Sport -beispielsweise durch neue Anforderungen in Trainingsteuerung, Medizin und Digitalisierung - mache die Kooperation notwendig. "Der Bedarf an Fachleuten ist extrem hoch und sie zu bekommen, ist extrem schwer", sagte Hellmann.  Zugleich solle die Zusammenarbeit helfen, Fachkräfte für den gesamten Sportsektor auszubilden. Er betonte zudem: "Wenn ich von "Wir" rede, meine ich nicht nur Eintracht Frankfurt als Profisportclub, sondern den gesamten Leistungs- und Spitzensport, der hier in diesem Teil Frankfurts eine lange Tradition und Heimat hat." Frankfurts Oberbürgermeister Mike Josef (SPD) bezeichnete die Vereinbarung als Gewinn für Stadt und Region. Sie zeige, wie stark sich zentrale Institutionen gemeinsam für Bildung, Sport und Innovation engagierten. Frankfurt verstehe sich als Sport- und Bildungsstadt. Die Zusammenarbeit soll vor allem auch dazu beitragen, den Sportstandort Frankfurt weiter zu profilieren und Nachwuchs- sowie Führungskräfte gezielt für die wachsenden Anforderungen im Profisport auszubilden, erklärte Hellmann. Die Otto-Fleck-Schneise im Frankfurter Stadtwald soll dabei als zentraler Knotenpunkt dienen. © dpa-infocom, dpa:260430-930-15920/1