Datum30.04.2026 12:56
Quellewww.zeit.de
TLDRKelkheim bekämpft den Eichenprozessionsspinner mit einer gezielten Sprüh-Aktion, um Gesundheitsrisiken, insbesondere für Allergiker, Kinder und Ältere, zu minimieren. Betroffen sind Orte wie Kindergärten und Sportplätze. Die Behandlung erfolgt vorbeugend vor Ausprägung der Brennhaare. Ein spezielles Präparat tötet die Raupen zielgerichtet, ohne andere Insekten zu gefährden. Statt großflächiger Einsätze werden ausgewählte Bäume von einem Traktor aus besprüht.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sprüh-Aktion“. Lesen Sie jetzt „Kelkheim bekämpft Eichenprozessionsspinner“. Kelkheim im Taunus bekämpft den Eichenprozessionsspinner, um Gesundheitsrisiken vorzubeugen. Der Schädling sei Jahr für Jahr "ein echtes Problem", sagte der unabhängige Bürgermeister Albrecht Kündiger: für Allergiker, Kinder und ältere Menschen. Daher würden die Einsätze zielgerichtet dort erfolgen, wo sich diese Menschen aufhielten, etwa in Kindergärten, an Friedhöfen und Sportplätzen. "Wir behandeln die Bäume vorbeugend, bevor die Raupen Brennhaare bilden", erklärte der Chef einer Schädlingsbekämpfungsfirma. Das Präparat tötet gezielt Raupen, ohne andere Insekten zu schädigen. Anders als bei großflächigen Hubschraubereinsätzen werden in Kelkheim von einem Traktor aus punktgenau Bäume in der Nähe der genannten Orte besprüht. Die Brennhaare der Raupen können zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Ursache ist das Gift auf den Härchen der Larven. © dpa-infocom, dpa:260430-930-15305/1