Meryl Streep hat ihr Gehalt für »Der Teufel trägt Prada« verdoppelt

Datum30.04.2026 12:56

Quellewww.spiegel.de

TLDRMeryl Streep lehnte das erste Angebot für "Der Teufel trägt Prada" ab, da sie kurz vor dem Ruhestand stand. Sie verhandelte ihr Gehalt erfolgreich, verdoppelte es und erkannte ihren Wert. Dies teilte sie mit ihren Co-Stars und betonte, wie wichtig es sei, für sich selbst einzustehen. Der Film, der auf der Figur der Anna Wintour basiert, erlebte nach 20 Jahren eine Fortsetzung.

Inhalt"Ich war bereit, in Rente zu gehen": Meryl Streep hat das erste Angebot für ihre Rolle als Miranda Priestly abgelehnt. Sie wollte sehen, ob sie mehr Honorar aushandeln könnte, und lernte so etwas über ihren Wert. Beinahe hätte Meryl Streep, 76, nicht die Modeikone im Film "Der Teufel trägt Prada" gespielt. Bei einem TV-Auftritt bei der Talkshow "TODAY with Jenna & Sheinelle" mit ihren Co-Stars Anne Hathaway, 43, Emily Blunt, 43, und Stanley Tucci, 65, verriet die US-Schauspielerin, dass sie vor dem Film von 2006 bereit war, in den Ruhestand zu gehen. "Sie riefen mich an und machten mir ein Angebot, und ich sagte: ›Nein, das mache ich nicht‹", erinnerte sich Streep. Als Journalistin Jenna Bush Hager nach dem Grund fragte, erklärte die 76-Jährige mit einem verschmitzten Lächeln, dass sie wusste, dass der Film erfolgreich werden würde: "Ich wollte sehen, ob ich mein Honorar verdoppeln könnte und sie sagten sofort ›klar‹." Sie sei damals 56 Jahre alt gewesen, "und ich habe so lange gebraucht, um zu verstehen, dass ich das tun kann", reflektierte die Oscarpreisträgerin. Bush Hager führte aus "Dass Sie nach dem fragen können, was Sie wollen." Streep fügte hinzu: "Sie brauchten mich, das habe ich gefühlt", was Hathaway, 43, neben ihr sitzend bejahte. "Ich war bereit, in Rente zu gehen", fügte Streep hinzu, das sei für sie eine Lektion gewesen. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Für die Erkenntnis erhält Streep in den sozialen Medien viel Zuspruch. "Zu wenige Frauen erkennen das schon früh in ihrer Karriere. Wir alle müssen besser für uns selbst eintreten" lautet ein viel gelikter Kommentar unter dem auf Instagram geteilten Clip . Ein anderer Nutzer schreibt: "Ich bin so froh, dass sie ihren Wert erkannt hat – und Gott sei Dank ist sie nicht in den Ruhestand gegangen!!" 20 Jahre später ist Meryl Streep für "Der Teufel trägt Prada 2" wieder in die Rolle von Miranda Priestly geschlüpft. Die Figur ist angelehnt an die ehemalige "Vogue"-Chefredakteurin Anna Wintour. Der Film basiert auf dem Buch von Lauren Weisberger, die als Assistentin von Wintour gearbeitet hat. Anders als beim ersten Film nutzte die US-amerikanische "Vogue" den Hype und die Nostalgie um den Film aus und mischte bei der Pressetour ordentlich mit. Der Film "Der Teufel trägt Prada 2" läuft seit heute in den deutschen Kinos. Ob sich ein Kinobesuch lohnt, lesen Sie hier.