Datum30.04.2026 12:45
Quellewww.zeit.de
TLDREin Mann, der wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Heimkindern zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt wurde, legt Revision ein. Er war als Hausmeister in einem Heim im Landkreis Schweinfurt tätig und soll zwischen 2000 und 2001 vier Jungen missbraucht haben. Die Taten sollen unter anderem in einem Wohnwagen auf dem Heimgelände und in Österreich stattgefunden haben. Im Berufungsverfahren gestand der 56-Jährige die Übergriffe, nachdem er sich im ersten Verfahren nicht dazu geäußert hatte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Mutmaßlicher Kindesmissbrauch“. Lesen Sie jetzt „Angeklagter ficht Urteil zu Missbrauch von Heimkindern an“. Ein wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Heimkindern verurteilter Mann geht gegen die Entscheidung des Landgerichts Schweinfurt vor. Der 56-Jährige habe Revision eingelegt, teilte das Gericht mit. Es hatte den Angeklagten am 22. April zu zwei Jahren und fünf Monaten Haft verurteilt. Der Verdächtige hatte zum Auftakt des Berufungsverfahrens Übergriffe auf mindestens vier Jungen gestanden. Im ersten Verfahren vor dem Amtsgericht Schweinfurt hatte der Mann nichts zu den Vorwürfen gesagt. Der Angeklagte war um die Jahrtausendwende als Hausmeister in dem Heim im Landkreis Schweinfurt tätig. Der Missbrauch soll unter anderem in einem Wohnwagen auf dem Heimgelände und auf einer Almhütte in Österreich stattgefunden haben. Die Opfer sollen damals zwischen 11 und 15 Jahre alt gewesen sein. © dpa-infocom, dpa:260430-930-15228/1