Parteienwechsel: Frühere Landesvorsitzende des BSW wechselt zur SPD

Datum30.04.2026 12:22

Quellewww.zeit.de

TLDRMelanie Dango, die frühere Landesvorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in Mecklenburg-Vorpommern, ist zur SPD gewechselt. Sie begründet ihren Schritt mit dem Wunsch, sich dort zu engagieren, wo politische Arbeit auf Stabilität und Vertrauen basiert. Dango sieht die SPD als verlässliche Kraft und möchte die demokratische Mitte stärken. Ihr Wechsel erfolgt kurz vor der Landtagswahl, bei der das BSW Umfragen zufolge um die Fünf-Prozent-Hürde kämpft.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Parteienwechsel“. Lesen Sie jetzt „Frühere Landesvorsitzende des BSW wechselt zur SPD“. Die Gründungsvorsitzende des Bündnis Sahra Wagenknecht in Mecklenburg-Vorpommern, Melanie Dango, hat das BSW verlassen. Sie trete in die SPD ein, teilte Dango mit. "Ich möchte mich dort einbringen, wo politische Arbeit auf Stabilität, Verantwortung und Vertrauen aufbaut." Für sie stehe die SPD für diese Verlässlichkeit, "gerade auch hier in Mecklenburg-Vorpommern". In der aktuellen Situation halte sie es für wichtig, die demokratische Mitte zu stärken und Menschen wieder stärker für politische Prozesse zu gewinnen. Sie wolle in der SPD insbesondere an der Schnittstelle von gesellschaftlichen Fragen, Kommunikation und Organisation mitwirken, so Dango. Der BSW-Landesverband Mecklenburg-Vorpommern war im Dezember 2024 gegründet und Dango zur Vorsitzenden gewählt worden, neben Friedrich Straetmanns. Beide erklärten im Herbst 2025 ihren Rücktritt von der Parteispitze im Nordosten. Straetmanns nannte gesundheitliche Gründe für seinen Rückzug. Dango erklärte damals, sie gebe ihr Amt aus persönlichen und familiären Gründen nach der intensiven Phase des Aufbaus ab. Laut Wahlumfragen könnte es für das BSW bei der Landtagswahl im Herbst knapp werden. Die jüngsten Umfragen sehen die Partei bei fünf bis sechs Prozent. © dpa-infocom, dpa:260430-930-15032/1