Wetter 1. Maiwochenende: Umweltminister warnt vor Waldbrandgefahr am Maiwochenende

Datum30.04.2026 12:13

Quellewww.zeit.de

TLDRDas lange Maiwochenende verspricht in Mecklenburg-Vorpommern sommerlich warm und trocken zu werden, mit Temperaturen bis zu 27 Grad. Umweltminister Till Backhaus warnt eindringlich vor erhöhter Waldbrandgefahr, insbesondere im Osten des Landes, wo die zweithöchste Gefahrenstufe ausgerufen wurde. Ursachen wie Zigaretten, offenes Feuer oder parkende Fahrzeuge auf trockenem Gras können Brände auslösen. Vorsicht und die Einhaltung von Regeln sind geboten, um Schäden zu vermeiden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter 1. Maiwochenende“. Lesen Sie jetzt „Umweltminister warnt vor Waldbrandgefahr am Maiwochenende“. Sommerlich warm und trocken soll es über das lange Maiwochenende in Mecklenburg-Vorpommern werden. Am Freitag können die Temperaturen im Nordosten laut Deutschem Wetterdienst (DWD) auf bis zu 24 Grad steigen, bei viel Sonnenschein kann es am Samstag mancherorts sogar Höchstwerte bis zu 27 Grad geben. Regnen soll es den Meteorologen zufolge an beiden Tagen nicht. Das kann sich am eher bewölkten Sonntag ändern.  Angesichts der Wetterprognosen zum langen Maiwochenende ruft Umweltminister Till Backhaus (SPD) zu besonderer Vorsicht in den Wäldern und der Natur auf. "Mit steigenden Temperaturen, trockenen Böden und erhöhtem Besucheraufkommen wächst regional die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden." Für den Osten des Landes sei die zweithöchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen worden. Schon ein Funke könne dann einen Brand verursachen. Etwa weggeworfene Zigaretten, offenes Feuer, Grillen an nicht zugelassenen Stellen oder parkende Fahrzeuge auf trockenem Gras können demnach Brände auslösen - und erhebliche Schäden verursachen. Fahrzeuge sollten nur auf ausgewiesenen Parkflächen abgestellt und Zufahrtswege für Rettungsfahrzeuge freigehalten werden. "Besonders gefährdet sind wenig naturnahe, einschichtige Kiefernwälder sowie Flächen mit abgestorbener, abgetrockneter oder stark verbissener Bodenvegetation. Dort, wo bereits eine Verjüngung mit Laubholz etabliert ist, wird mehr Feuchtigkeit im Boden gespeichert", erklärte Backhaus. Er rief die Menschen dazu auf, sich umsichtig zu verhalten und die Regeln einzuhalten. © dpa-infocom, dpa:260430-930-14975/1