Datum30.04.2026 11:48
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Inflation im Euroraum ist im April voraussichtlich auf 3,0 Prozent gestiegen, 0,4 Prozentpunkte mehr als im März. Haupttreiber sind die um 10,9 Prozent höheren Energiepreise, bedingt durch die Folgen des Irankriegs. Lebensmittel und Dienstleistungen verteuerten sich ebenfalls. Dieser Anstieg folgt auf eine kurz zuvor stark gestiegene Inflationsrate im Februar von 1,9 Prozent.
InhaltDie Inflation im Euroraum steigt wegen der Folgen des Irankriegs weiter an. Die Energiepreise lagen laut Statistikern 10,9 Prozent höher als im Vorjahr. Die Inflation im Euroraum ist im April auf voraussichtlich 3,0 Prozent gestiegen. Der Preisanstieg im Jahresvergleich liege damit weitere 0,4 Prozentpunkte höher als noch im März, teilte das EU-Statistikamt Eurostat in einer ersten Schätzung mit. Die Preise für Lebensmittel, Alkohol und Tabak stiegen im Jahresvergleich um 2,5 Prozent, die Preise für Dienstleistungen um 3,0 Prozent. Den Statistikern zufolge lagen die Energiepreise um 10,9 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Infolge der hohen Energiepreise durch den Irankrieg war die Inflation zuletzt sprunghaft gestiegen. Im Februar lag sie noch bei 1,9 Prozent. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.