Lohnentwicklung: Mehr Geld im Portemonnaie – aber nicht in allen Branchen

Datum30.04.2026 11:25

Quellewww.zeit.de

TLDRIm vergangenen Jahr sind die Reallöhne in Berlin und Brandenburg gestiegen, laut Statistikamt Berlin-Brandenburg. Das ist die zweite positive Entwicklung in Folge, nachdem die Reallöhne zuvor gesunken waren. Berlin verzeichnete ein Plus von 2,9 Prozent, Brandenburg von 1,8 Prozent. Gewinner waren unter anderem die Energieversorgung und das verarbeitende Gewerbe. Verluste gab es jedoch im Gastgewerbe (Berlin) sowie in den Bereichen Kunst, Unterhaltung und Erholung (Brandenburg).

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Lohnentwicklung“. Lesen Sie jetzt „Mehr Geld im Portemonnaie – aber nicht in allen Branchen“. Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg hatten im vergangenen Jahr mehr Geld in der Tasche, weil die Gehälter insgesamt stärker gestiegen sind als die Preise. Allerdings gab es bei der Entwicklung große Unterschiede unter den Branchen, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. Den Angaben zufolge stiegen die sogenannten Reallöhne in Berlin um 2,9 Prozent und in Brandenburg um 1,8 Prozent. Die Reallöhne zogen damit in beiden Ländern im zweiten Jahr in Folge an. Davor waren die Reallöhne zwei (Berlin) beziehungsweise drei (Brandenburg) Jahre in Folge nicht gestiegen. Besonders im Jahr 2022 gab es nach Beginn des Kriegs in der Ukraine ein kräftiges Minus. Besonders groß fiel das Plus in Berlin in den Bereichen Energieversorgung (6,4 Prozent), Information und Kommunikation (4,8 Prozent) sowie im verarbeitenden Gewerbe (4,3 Prozent) aus. Im Berliner Gastgewerbe wurde dagegen ein Reallohnverlust von 0,1 Prozent verzeichnet.  In Brandenburg profitierten vor allem Beschäftigte in der Gewinnung von Steinen und Erden (plus 5,2 Prozent) und im Bereich Energieversorgung (3,4 Prozent). Im Bereich Kunst, Unterhaltung, Erholung gab es dagegen in Brandenburg einen Reallohnverlust von 0,7 Prozent. © dpa-infocom, dpa:260430-930-14650/1