Schwarzenbach-Talsperre: Betreten gefährlich: Polizei will Streife fahren am Stausee

Datum30.04.2026 11:29

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Polizei will am Wochenende verstärkt Präsenz am leeren Schwarzenbach-Stausee zeigen, nachdem zwei Personen gerettet werden mussten. Dies sei aufgrund der Größe des Geländes jedoch nur begrenzt möglich. Der Energieversorger EnBW betont, dass er ebenfalls Kontrollen durchführt und mit den Behörden kooperiert. Trotz Warnungen und Absperrungen ist das Betreten des Stausees, der wegen Sanierungsarbeiten leer ist, gefährlich, da der Grund ein Moor ist.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schwarzenbach-Talsperre“. Lesen Sie jetzt „Betreten gefährlich: Polizei will Streife fahren am Stausee“. Der leere Stausee der Schwarzenbach-Talsperre, aus dem die letzten Tage zwei Menschen gerettet werden mussten, soll zum Wochenende verstärkt in den Blick der Polizei genommen werden. Man werde Präsenz zeigen und im Rahmen von Streifendiensten überwachen, sagte ein Polizeisprecher. Allerdings sei es unmöglich, das riesige Areal, für das der Energieversorger EnBW zuständig ist, komplett im Auge zu behalten. "Wir können nicht mit Hundertschaften kontrollieren." Die EnBW betonte, dass regelmäßige Kontrollen besonders sensibler Bereiche auch über das bevorstehende Wochenende geplant seien. Man werde sich eng mit den zuständigen Behörden und Ordnungsdiensten abstimmen. Der Versorger hatte zudem schon am Vortag auf zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen am See hingewiesen – darunter Hinweisschilder, Absperrungen an den Zuwegen und Kontrollen von Mitarbeitern. Der Stausee bei Forbach (Kreis Rastatt) ist wegen Sanierungsarbeiten aktuell leer. Polizei, Feuerwehr und auch die EnBW hatten eindringlich vor Betreten des Bereichs gewarnt. Der tiefste Teil des Sees sei ein Moor, ein Sumpfgebiet. © dpa-infocom, dpa:260430-930-14684/1