Datum30.04.2026 10:21
Quellewww.zeit.de
TLDRAlba Berlin steht vor einem schweren Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München, den aktuellen Spitzenreiter der Basketball-Bundesliga. Alba-Kapitän Mattisseck bezeichnet die Bayern als "Maß aller Dinge", während Trainer Calles deren Dominanz bestätigt. Für Alba geht es primär darum, Platz zwei zu halten, obwohl man den Rivalen gerne ärgern würde. Die Münchner sind durch ihre Euroleague-Abwesenheit ausgeruht, was einen Vorteil darstellt. Alba fordert mehr Konstanz, um eine Niederlage zu vermeiden und dem Gegner keine Hoffnung auf Comebacks zu geben.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Basketball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Alba gegen Bayern nur Underdog: "Sie sind Maß aller Dinge"“. Bei Alba Berlin ist die Vorfreude auf das Spitzenspiel der Basketball-Bundesliga groß. Am Freitag treten die Berliner beim Dauerrivalen FC Bayern München an (18.00 Uhr/Dyn). "Ein extrem wichtiges Spiel. Gerade auch als Vorbereitung auf die Playoffs", sagte Kapitän Jonas Mattisseck. Und Spielmacher Martin Hermannsson ergänzte: "Ein guter Test, um zu sehen, wo wir aktuell gerade stehen." Die Rollen sind aber klar verteilt. "Die Bayern dominieren wie erwartet die Liga", sagte Trainer Pedro Calles. Und auch ein Berliner Sieg würde die Münchner wohl nicht mehr von Platz eins verdrängen. Denn dafür müssten die Bayern gleich zwei ihrer dann noch verbleibenden drei Partien verlieren. "Sie haben genug Puffer und sind das Maß aller Dinge", sagte Mattisseck. Für Alba geht es darum, Platz zwei zu halten. Dafür muss eines der noch drei ausstehenden Punktspiele gewonnen werden. Das muss also nicht zwingend gegen die Bayern geschehen. Und doch würden sie den Dauerrivalen gerne ärgern. "Wir sind gut drauf, spielen gut als Team und sollten uns nicht kleinreden", sagte Mattisseck. Das bewies Alba schon im Hinspiel Ende Oktober, das sie überraschend 67:61 gewannen. Für Calles aber kein vergleichbares Muster. "Das ist lange her. Damals noch mit einem anderen Trainer und unter anderen Umständen", so der Spanier. Und die Bayern ohne Euroleague-Doppelbelastung werden deutlich frischer sein. "Und das macht schon einen großen Unterschied", sagte Mattiseck. Deshalb fordert Hermannsson - der nach seiner Knieverletzung aus dem Ulm-Spiel gegen die Bayern wieder dabei sein soll - mehr Konstanz. "Wir müssen ein bestimmtes Level auch über ein ganz Spiel zeigen. Wir dürfen dem Gegner keine Comebacks gestatten oder ihnen das Gefühl geben, sie können noch gewinnen", sagte der Isländer. © dpa-infocom, dpa:260430-930-14318/1