Protestaktion: Rheinmetall-Einfahrt erneut von Aktivisten blockiert

Datum30.04.2026 08:22

Quellewww.zeit.de

TLDRAktivisten haben erneut eine Einfahrt des Rüstungskonzerns Rheinmetall in Berlin blockiert. Seit dem Morgen versperren sie den Zugang zum Gelände, einige haben sich festgeklebt. Die Aktion, die unter dem Motto "Kein Profit mit Völkermord" steht, ist bereits der dritte Protest auf dem Firmengelände innerhalb weniger Wochen. Die Polizei ist vor Ort und löst die Blockaden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Protestaktion“. Lesen Sie jetzt „Rheinmetall-Einfahrt erneut von Aktivisten blockiert“. Eine Einfahrt des Rüstungskonzerns Rheinmetall ist erneut von Aktivistinnen und Aktivisten blockiert worden. Sie versperren nach Polizeiangaben seit den Morgenstunden den Zufahrtsweg auf das Gelände in Berlin-Gesundbrunnen - einige sollen sich festgeklebt haben.  Den Angaben zufolge startete die Aktion gegen sechs Uhr. Die Aktivisten sollen demnach ein Transparent mit der Aufschrift "Kein Profit mit Völkermord" bei sich haben. Um wie viele Personen es sich genau handelt, gab die Polizei vorerst nicht bekannt. Einsatzkräfte sind vor Ort, die versuchen, die festgeklebten Aktivisten vom Boden zu lösen.  Es handelt sich bereits um die dritte Protestaktion auf dem Berliner Gelände von Rheinmetall innerhalb weniger Wochen. Am 10. April klebten sich zuletzt sieben Aktivistinnen und Aktivisten vor der Einfahrt des Unternehmens fest. Zwei Wochen zuvor stiegen Demonstranten auf das Dach des Gebäudes und gossen Farbe auf die Hausfassade. Sie hatten Transparente mit Bezug zum Nahost-Konflikt dabei. © dpa-infocom, dpa:260430-930-13596/1