Hohe Lebenshaltungskosten: VdK-Chefin Bentele fordert Inflationsausgleich bei Sozialleistungen

Datum30.04.2026 04:54

Quellewww.zeit.de

TLDRDie VdK-Präsidentin Verena Bentele fordert angesichts hoher Lebenshaltungskosten staatliche Maßnahmen zur Entlastung von Geringverdienern und Rentnern. Sie kritisiert, dass diese steigende Preise für Güter des täglichen Bedarfs nicht mehr stemmen können. Bentele schlägt einen Mietendeckel, subventionierte Grundnahrungsmittel und Unterstützung für erneuerbare Energien vor. Weiterhin fordert sie einen Inflationsausgleich bei Sozialleistungen wie Bürgergeld und Wohngeld. Die aktuelle Inflationsrate ist hoch, bedingt durch gestiegene Energiepreise.

InhaltDie Präsidentin des Sozialverbands VdK warnt, dass Geringverdiener Preissteigerungen nicht mehr tragen können. Sie fordert einen Mietendeckel und günstige Nahrungsmittel. Angesichts steigender Preise hat die Präsidentin des Sozialverbands VdK, Verena Bentele, mehr staatliche Hilfen für Bedürftige gefordert. "Die Bundesregierung braucht endlich ein umfassendes Konzept, damit das Leben bezahlbar bleibt", sagte Bentele dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). "Menschen mit kleinem Lohn oder niedrigen Renten können die Preissteigerungen bei lebensnotwendigen Dingen wie Lebensmittel, Wohnen und Energie nicht mehr stemmen." Bentele plädierte für eine Deckelung der Mieten, günstige und gesunde Grundnahrungsmittel sowie staatliche Unterstützung für die private Nutzung erneuerbarer Energie. "Außerdem sind mehr staatliche Hilfen nötig, etwa ein besserer Zugang zu Wohngeld oder Grundsicherung sowie ein Inflationsausgleich in den Sozialleistungen", sagte die VdK-Chefin. Damit gemeint sind Leistungen wie Bürgergeld, Wohngeld, Bafög oder die Grundsicherung im Alter. Angesichts der Krisen weltweit bleibe die Inflation ein Dauerthema, fügte Bentele hinzu. Im Monat April stieg die Inflationsrate mit 2,9 Prozent auf den höchsten Wert seit 2024. Grund waren die hohen Energiepreise durch die stark gestiegenen Ölpreise infolge des ​Irankriegs.