Handball-European-League: Remis-Krimi zwischen Flensburg und Hannover im Viertelfinale

Datum29.04.2026 22:37

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Viertelfinale der Handball-European-League trennten sich die Bundesligisten SG Flensburg-Handewitt und TSV Hannover-Burgdorf 39:39. Nach einem intensiven Spiel, in dem beide Teams wechselnde Führungen hatten, fiel die Entscheidung über den Finaleinzug erst im Rückspiel am 5. Mai in Hannover. Beste Werfer waren Jakobsen und Pytlick für Flensburg sowie Pedersen für Hannover. Eine Rote Karte für Flensburgs Kirkelökke sorgte kurz vor Schluss für zusätzliche Spannung.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Handball-European-League“. Lesen Sie jetzt „Remis-Krimi zwischen Flensburg und Hannover im Viertelfinale“. Das deutsche Duell im Viertelfinal-Hinspiel der Handball-European-League hat keinen Sieger gefunden. Die Bundesliga-Rivalen SG Flensburg-Handewitt und TSV Hannover-Burgdorf trennten sich nach großem Kampf auf beiden Seiten 39:39 (20:19). Beste Werfer der SG waren Simon Pytlick und Emil Jakobsen mit je acht Toren. Für Hannover erzielte der frühere Flensburger August Pedersen aus elf Versuchen elf Treffer. Das Rückspiel am 5. Mai (18.45 Uhr/Dyn) in der niedersächsischen Landeshauptstadt entscheidet dann darüber, welches Team das Ticket zum Final Four am 30. und 31. Mai in Hamburg bucht. Marko Grgic brachte die Flensburger vor den 3.543 Zuschauern in der heimischen Arena mit 4:1 (5. Minute) in Führung. Hannover ließ sich aber auch durch einige technische Fehler nicht beirren. Beim 11:10 durch Justus Fischer (15.) lagen die "Recken" erstmals vorn. Die Flensburger, die in der Liga beide Spiele gegen Hannover gewonnen hatten, hatten auch im zweiten Abschnitt einige Probleme. Das 27:26 in der 41. Minute war die letzte Führung der Gastgeber. Kurz vor dem Ende sah Niclas Kirkelökke nach einer harten Aktion gegen Hannovers Renars Uscins die Rote Karte. Der Nationalspieler hatte mit der letzten Aktion den Sieg für die TSV auf der Hand. Sein direkter Freiwurf verfehlte das Flensburger Tor aber deutlich. © dpa-infocom, dpa:260429-930-12304/1