Datum29.04.2026 15:14
Quellewww.zeit.de
TLDRDer April brachte in Berlin und Brandenburg ungewöhnlich viel Regen und Sonne. Brandenburg verzeichnete dreimal so viel Niederschlag wie im März, mit bis zu 80 Liter pro Quadratmeter örtlich. Berlin lag mit 40 Liter pro Quadratmeter leicht unter seinem Mittelwert. Gleichzeitig herrschte ungewöhnlich viel Sonnenschein, mit 255 Stunden in beiden Bundesländern, was deutlich über dem langjährigen Mittel liegt. Die Durchschnittstemperaturen lagen im April leicht über dem Referenzwert.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter-Bilanz“. Lesen Sie jetzt „Viel Regen im April in Berlin und Brandenburg“. Im April hat es in Berlin und Brandenburg überdurchschnittlich viel Niederschlag gegeben. In Brandenburg gab es nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) dreimal so viel Niederschlag wie noch im März. 45 Liter pro Quadratmeter verzeichneten die Meteorologen vorläufigen Zahlen zufolge. "Im Länderranking könnte dies zusammen mit Sachsen-Anhalt die Spitzenposition bedeuten", hieß es. Örtlich verzeichneten die Meteorologen im Norden Brandenburgs teils 60 bis 80 Liter pro Quadratmeter binnen 24 Stunden. Berlin folgt auf dem zweiten Platz des Niederschlag-Rankings mit 40 Liter pro Quadratmeter. Damit erreichte Berlin den Mittelwert der Referenzperiode 1961 bis 1990, Brandenburg lag vier Liter darunter. Aber nicht nur Niederschlag dominierte das Wetter im April: In Berlin schien die Sonne "ungewöhnlich lange". 255 Sonnenstunden wurden in der Hauptstadt und Brandenburg verzeichnet, hieß es vom Wetterdienst. Dieser Wert liegt um 94 Stunden über dem langjährigen Mittelwert der Referenzperiode 1961 bis 1990 (161 Stunden) für Berlin. In Brandenburg waren es 92 Stunden mehr als das Klimamittel. Die Durchschnittstemperatur lag im April nach den vorläufigen Werten bei 9,3 Grad für Berlin. Das sind 0,9 Grad mehr als der Wert aus der Referenzperiode von 1961 bis 1990. In Brandenburg lag die Durchschnittstemperatur bei 8,7 Grad. © dpa-infocom, dpa:260429-930-10490/1