Wetter: Viel Sonne und wenig Regen im April in Niedersachsen

Datum29.04.2026 14:50

Quellewww.zeit.de

TLDRDer April war in Niedersachsen und Bremen außergewöhnlich sonnig und trocken. Mit rund 240 Sonnenstunden wurden deutlich mehr verzeichnet als im langjährigen Mittel. Die Temperaturen waren tagsüber mild, nachts gab es jedoch Frost. Der Niederschlag war mit etwa 25 Litern pro Quadratmeter nur halb so hoch wie üblich. Ähnlich extrem war die Wetterlage auch deutschlandweit.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Viel Sonne und wenig Regen im April in Niedersachsen“. Viele Sonnenstunden und wenig Regen: Der April ist in Niedersachsen und Bremen außergewöhnlich sonnig und sehr trocken gewesen. Nach vorläufigen Auswertungen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wurden in Niedersachsen 240 Sonnenstunden registriert – deutlich mehr als im langjährigen Mittel mit 115 Stunden. Vor allem tagsüber waren die Temperaturen frühlingshaft mild, in den Nächten fielen sie hingegen deutlich ab.  Der Mittelwert lag demnach in Niedersachsen am Tag bei 9 Grad, das entspricht laut DWD einer Abweichung um 1,5 Grad im Vergleich zum langjährigen Wert von 7,5 Grad. Vor allem zum Monatsbeginn gab es verbreitet Nachtfrost, später wurde der Gefrierpunkt nur noch vereinzelt unterschritten. Beim Niederschlag fielen laut DWD mit rund 25 Litern pro Quadratmeter nicht einmal die Hälfte des langjährigen Mittels von 52 Litern pro Quadratmeter. In der dritten Dekade blieb es in Niedersachsen nahezu komplett trocken.  In Bremen wurde im April eine Durchschnittstemperatur von 9,3 Grad erreicht, wie der DWD weiter mitteilte. Das bedeutet gegenüber dem langjährigen Mittelwert von 7,6 Grad ein Plus von 1,7 Grad. Nachts war es wie in Niedersachsen teilweise noch sehr frisch. Zugleich blieb es auch in Bremen mit rund 20 Litern pro Quadratmeter deutlich trockener als im langjährigen Mittel mit 48 Litern pro Quadratmeter. Das bedeutet ein Defizit von fast 60 Prozent. Gezählt wurden im kleinsten Bundesland 230 Sonnenstunden, das Klimamittel liegt bei 155 Stunden. Mit Bayern, Sachsen und Thüringen bildet Bremen damit das Schlusslicht im Länderranking. Auch deutschlandweit sorgten lange Hochdruckphasen in Verbindung mit trockener Festlandsluft für außergewöhnlich viele Sonnenstunden und in vielen Regionen auch für wenig Niederschlag. © dpa-infocom, dpa:260429-930-10218/1