Datum29.04.2026 14:47
Quellewww.zeit.de
TLDRMinisterpräsident Winfried Kretschmann war bei seiner feierlichen Verabschiedung sichtlich gerührt und gab zu, nervös gewesen zu sein. Obwohl seine Stimme bei den letzten Worten seiner Rede brüchig wurde und er sich emotional angefasst zeigte, vermied er einen Gefühlsausbruch. Kretschmann betonte, dass Weinen als scheidender Ministerpräsident fehl am Platz sei und nicht zum Amt passe.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Abschiedsfeier“. Lesen Sie jetzt „Kretschmann: Weinen gehört sich nicht als Ministerpräsident“. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat sich sehr gerührt gezeigt bei seiner feierlichen Verabschiedung - die letzten Worte seiner Rede konnte er nur mit brüchiger Stimme sprechen. Die Reden etwa von Alt-Bundespräsident Joachim Gauck hätten ihn "emotional angefasst", sagte der Grünen-Politiker der Deutschen Presse-Agentur beim Empfang. "Das konnte ich wahrscheinlich nicht ganz verbergen", so der 77-Jährige - und räumte ein: "Ich war auch sehr nervös, was man ja nach 15 Jahren MP wirklich nicht mehr ist bei Terminen. Heute war ich nervös." Ein kompletter Gefühlsausbruch blieb aber dann doch aus. "Nein, also soweit geht's nicht", sagte der Landesvater ganz nüchtern auf die Frage ob Tränen geflossen seien. "Das sollte man auch vermeiden, als scheidender Ministerpräsident vor Rührung zu weinen. Das gehört sich nicht und das passt nicht zu einem Ministerpräsidenten." © dpa-infocom, dpa:260429-930-10184/1