Datum29.04.2026 13:01
Quellewww.zeit.de
TLDREin alkoholisierter 36-Jähriger flüchtete auf der A2 vor einer Polizeikontrolle. Nach einem Unfall mit Leitplankenversagen am Rastplatz Börde-Nord wurde er zu Fuß verfolgt und mit Hilfe eines Hubschraubers und Fährtenhundes gefasst. Er verweigerte einen Alkoholtest, war nicht im Besitz eines Führerscheins und im Auto wurden Drogen gefunden. Es laufen mehrere Ermittlungsverfahren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Flucht auf der A2: Betrunkener ohne Papiere rammt Leitplanke“. Ein alkoholisierter Autofahrer ist auf der A2 vor einer Polizeikontrolle geflüchtet und nach einem Unfall gestellt worden. Wie die Polizei mitteilte, bemerkten Zivilpolizisten den Wagen des 36-Jährigen in der Nacht zum Mittwoch zunächst in Höhe Magdeburg. Als die Beamten den Fahrer stoppen wollten, beschleunigte dieser und fuhr in Richtung Hannover davon. An der Raststätte Börde-Nord verlor der Mann die Kontrolle über sein Auto, prallte gegen eine Schutzplanke und blieb liegen. Anschließend flüchtete er zu Fuß. Mit Hilfe eines Polizeihubschraubers wurde der Mann wenig später aufgespürt, auch ein Fährtenhund war dabei im Einsatz. Vor Ort stellten die Beamten starken Alkoholgeruch fest. Weil der 36-Jährige einen Atemalkoholtest verweigerte, wurde eine Blutprobe angeordnet. Einen gültigen Führerschein hatte der Mann nicht, in seinem stark beschädigten Auto fanden die Einsatzkräfte auch Drogen. Gegen den 36-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahrens ohne Fahrerlaubnis. © dpa-infocom, dpa:260429-930-9307/1