Berlins Kulturlandschaft: Evers: Die Kulturszene braucht Planungssicherheit

Datum29.04.2026 12:53

Quellewww.zeit.de

TLDRFinanzsenator Stefan Evers (CDU) übernimmt zusätzlich die Leitung des Kultursenats bis Ende der Legislaturperiode nach dem Rücktritt von Sarah Wedl-Wilson. Er betont die Notwendigkeit von Planungssicherheit und verlässlichen Rahmenbedingungen für die Berliner Kulturszene. Evers sieht die Kulturverwaltung mit den Staatssekretären gut aufgestellt und möchte gemeinsam mit ihnen die Handlungsfähigkeit stärken, Vertrauen sichern und begonnene Reformen vorantreiben.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Berlins Kulturlandschaft“. Lesen Sie jetzt „Evers: Die Kulturszene braucht Planungssicherheit“. Finanzsenator Stefan Evers (CDU) hat versichert, die Handlungsfähigkeit der Kulturverwaltung stärken zu wollen. Nach dem Rücktritt von Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson übernimmt er bis zum Ende der Legislaturperiode zusätzlich auch die Leitung des Kulturessorts. "Die Berliner Kulturszene braucht Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen", sagte er auf dpa-Anfrage.  Wedl-Wilson habe mit Cerstin Richter-Kotowski und Alexander Straßmeir ein Team von Staatssekretären aufgebaut, mit dem die Kulturverwaltung an der Spitze kompetent und durchsetzungsstark aufgestellt sei.  Beide stünden in den verbleibenden Monaten der Legislaturperiode für kulturpolitische Kontinuität. Sie hätten auch die notwendige Erfahrung, um insbesondere strukturelle Defizite der Verwaltung auf Grundlage der Empfehlungen des Landesrechnungshofs zu beseitigen. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) habe ihn vor diesem Hintergrund gebeten, bis zum Ende der Legislaturperiode die Zuständigkeit für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt zu übernehmen.  "Ich tue das in dem Bewusstsein, dass die Führung der Verwaltung in sehr guten Händen liegt", sagte Evers, "und will gemeinsam mit dem Team der Senatsverwaltung meinen Beitrag dazu leisten, die Handlungsfähigkeit der Kulturverwaltung zu stärken, Vertrauen bei den Akteurinnen und Akteuren der Berliner Kulturszene zu sichern und die begonnenen Reformen weiter voranzubringen." © dpa-infocom, dpa:260429-930-9203/1