Datum29.04.2026 12:02
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Weiterbau der A1 zum Lückenschluss in der Eifel kann nach Vorarbeiten und Feinplanung Ende 2028 beginnen. Bundesverkehrsminister Schnieder bezeichnete das Projekt als von nationaler Bedeutung. Umwelt- und Ausgleichsmaßnahmen laufen bereits. Der erste Bauabschnitt umfasst zehn Kilometer zwischen Kelberg und Adenau. Für weitere Abschnitte gibt es noch kein Baurecht. Informationszentren für die Öffentlichkeit sind ab Sommer geplant.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Großprojekt in der Eifel“. Lesen Sie jetzt „A1-Weiterbau kann nach Vorarbeiten Ende 2028 starten“. Der Bau der eigentlichen Trasse des ersten Teilstücks der Autobahn 1 zum Lückenschluss in der Eifel kann nach umfangreichen Vorarbeiten frühestens Ende 2028 beginnen. Das teilte ein Sprecher der Autobahn GmbH des Bundes mit. Damit konkretisierte die Gesellschaft ihre Planung weiter. Bis dahin steht der Gesellschaft zufolge noch eine detaillierte Feinplanung für Brücken, Talbrücken und Trasse an. Am Dienstag informierte sich der selbst aus der Eifel kommende Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) vor Ort über das Vorhaben und nannte dies eines von "nationaler Bedeutung". Bereits seit März laufen unter anderem Vorbereitungen für Ausgleichs- und Umweltmaßnahmen, es werden Tiere umgesiedelt, dafür müssen Flächen geschaffen werden. Die von der Ostsee bis zur französischen Grenze nahe Saarbrücken führende A1 ist derzeit noch auf einer Länge von rund 25 Kilometer in der Eifel unterbrochen. Beim ersten Teil des Lückenschlusses, der nun angegangen wird, dreht es sich um gut zehn Kilometer zwischen Kelberg (Kreis Vulkaneifel) und Adenau (Kreis Ahrweiler) in Rheinland-Pfalz. Für zwei weitere verbleibende Teilstücke bis Blankenheim in Nordrhein-Westfalen gibt es noch kein Baurecht. Die Autobahn GmbH kündigte an, dass ab dem Sommer Infocenter eingerichtet werden, in denen sich Bürgerinnen und Bürger über den Fortschritt des Projekts informieren können. © dpa-infocom, dpa:260429-930-8764/1