Datum29.04.2026 11:25
Quellewww.zeit.de
TLDRDas DIW-Konjunkturbarometer zeigt, dass die deutsche Wirtschaft nach einer leichten Erholung wieder stagniert. Die geopolitischen Krisen, insbesondere der Irankrieg, dämpfen den Aufschwung. Steigende Energiepreise und hohe Unsicherheit belasten Unternehmen und Privatpersonen. Obwohl die Werte über denen des Vorjahres liegen, bremst die Eskalation die wirtschaftliche Dynamik aus.
InhaltNachdem sich die Wirtschaft endlich zu erholen schien, stagniert sie seit dem Irankrieg wieder. Die geopolitischen Krisen wirken auf Unternehmen sowie Privatpersonen. Der Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft ist durch den Irankrieg abgeschwächt worden. Das Konjunkturbarometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) stieg im April zwar leicht, liegt aber unter dem Vier-Jahres-Hoch im Februar. Dennoch liegt es weiter über den Werten des vergangenen Jahres. "Die geopolitische Eskalation trifft die deutsche Wirtschaft in einer Phase, in der sich gerade eine dynamische Erholung abgezeichnet hat", sagte DIW-Konjunkturchefin Geraldine Dany Knedlik. "Steigende Energiepreise und die hohe Unsicherheit dürften den weiteren Aufschwung bremsen." Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.