Datum29.04.2026 11:10
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Inflationsrate in Deutschland verharrte im April bei 2,7 Prozent. Hauptursache ist der Irankrieg, der zu drastisch gestiegenen Kraftstoff- und Heizölpreisen führte (plus 22,7% bzw. 27,3% im Vergleich zum Vorjahr). Während Nahrungsmittel moderat teurer wurden, blieben Kleidung und Schuhe preisstabil. Die Inflation trifft vor allem Autofahrer.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Folgen des Irankriegs“. Lesen Sie jetzt „Wegen Preissprungs bei Spritpreisen: Inflation bleibt hoch“. Der Alltag ist teurer geworden. Wie das Landesstatistikamt in Düsseldorf mitteilte, lag die Inflationsrate im April bei 2,7 Prozent und damit gleich hoch wie im Vormonat. Blickt man auf die Monate Mai 2025 bis Februar 2026, so pendelte der Wert in der Spanne von 1,8 bis 2,3 Prozent - damals war die Teuerung also wesentlich niedriger. Grund für den Anstieg der Preise sind die Folgen des Irankriegs: Kraftstoffpreise waren im April im Vergleich zum Vorjahresmonat den Angaben zufolge 22,7 Prozent teurer, bei Heizöl lag der Unterschied bei 27,3 Prozent. Wer nicht auf sein Diesel-Auto oder seinen Benziner angewiesen ist oder wer elektrisch fährt, der kann sich glücklich schätzen: An ihm geht der Anstieg der Inflation weitgehend vorbei. So verteuerten sich Nahrungsmittel im April um moderate 0,7 Prozent. Molkereiprodukte, Eier und Speisefette wurden sogar billiger, Fleisch und Fisch hingegen spürbar teurer. Bekleidung und Schuhe blieben preislich fast unverändert. Wer in einem Hotel schlief, musste etwas tiefer in die Tasche greifen als zuvor. © dpa-infocom, dpa:260429-930-8370/1