Datum29.04.2026 10:58
Quellewww.zeit.de
TLDRNachdem drei Personen aus der abgelassenen Schwarzenbach-Talsperre gerettet werden mussten, hat die EnBW auf bestehende Sicherheitsmaßnahmen wie über 100 Schildern und Absperrungen hingewiesen. Das Betreten des Ufers ist verboten. Der Stausee bei Forbach ist wegen Sanierungsarbeiten leer, was ihn laut Feuerwehr zu einer gefährlichen Moorlandschaft macht. Trotz regelmäßiger Kontrollen durch Mitarbeiter sind vollständige Absperrungen aus praktischen Gründen nicht möglich. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Oktober an.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schwarzenbach-Talsperre“. Lesen Sie jetzt „So hat die EnBW den abgelassenen Stausee gesichert“. Nachdem zwei Menschen aus dem leeren Stausee der Schwarzenbach-Talsperre gerettet werden mussten, hat der für die Talsperre zuständige Energieversorger EnBW auf zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen am See hingewiesen. Es gebe unter anderem "über 100 gut sichtbare Hinweisschilder sowie klare Absperrungen an den Zuwegen", teilte eine Sprecherin mit. Zudem werde die Anlage regelmäßig von Mitarbeitern kontrolliert. Das Betreten des Seeufers sei verboten. Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist der Stausee bei Forbach (Kreis Rastatt) aktuell leer. Mittlerweile hat die Feuerwehr nach eigenen Angaben drei Personen aus dem abgelassenen See retten müssen. Erst am Sonntag stürzte nach Angaben der Bergwacht eine Frau im inneren Bereich des Stausees an einem stark abschüssigen Ufer und rutschte einen Hang hinab. Wenige Stunden später mussten Bergwacht und Feuerwehr einen Mann aus dem mittleren Bereich des Stausees retten. Er hatte sich so schwer verletzt, dass er nicht mehr selbstständig gehen konnte. Die Feuerwehr warnte daraufhin eindringlich vor dem Betreten des Bereichs. Der tiefste Teil des Sees sei ein Moor, ein Sumpfgebiet. Gerade bei gutem Wetter liefen zahlreiche Menschen in den abgelassenen See hinein. Dieser sei eine Touristenattraktion, die die Leute aus der Region anziehe. Der See wurde abgelassen, um laut EnBW unter anderem an der Staumauer zu arbeiten. Trotz der Sicherheitsmaßnahmen hatte die Sprecherin bereits gesagt: "Eine vollständige Absperrung des gesamten Uferbereichs ist weder praktikabel noch vorgesehen." Die Arbeiten sollen bis Oktober laufen. © dpa-infocom, dpa:260429-930-8260/1