Industrie: Milliardendeal: Aufzughersteller Kone übernimmt TK Elevator

Datum29.04.2026 10:52

Quellewww.zeit.de

TLDRDer finnische Aufzughersteller Kone übernimmt für fast 30 Milliarden Euro den deutschen Konkurrenten TK Elevator (TKE), die ehemalige Aufzugsparte von Thyssenkrupp. Der Deal, der voraussichtlich im zweiten Quartal 2027 abgeschlossen wird, erfolgt in bar und neuen Kone-Aktien. Die Übernahme würde Kones Größe nahezu verdoppeln und ein Unternehmen mit über 100.000 Mitarbeitern und rund 20,5 Milliarden Euro Jahresumsatz schaffen. Thyssenkrupp prüft die Auswirkungen auf seine verbleibende Beteiligung; die Aktien des Konzerns stiegen daraufhin.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Industrie“. Lesen Sie jetzt „Milliardendeal: Aufzughersteller Kone übernimmt TK Elevator“. Für fast 30 Milliarden Euro übernimmt der finnische Aufzughersteller Kone den deutschen Wettbewerber TK Elevator (TKE) von den Finanzinvestoren Cinven und Advent. Die Transaktion bewertet die ehemalige Aufzugsparte von Thyssenkrupp mit 29,4 Milliarden Euro inklusive Schulden, wie die Parteien mitteilten. Die Übernahme soll in bar und neuen Kone-Aktien erfolgen, hieß es. Mit einem Abschluss wird frühestens im zweiten Quartal 2027 gerechnet. Der Zusammenschluss würde Kones Größe fast verdoppeln. Das neue Unternehmen mit mehr als 100.000 Mitarbeitern käme auf einen Jahresumsatz von rund 20,5 Milliarden Euro. "Gemeinsam würden wir unseren Kunden, unseren Mitarbeitenden, und den Städten, in denen wir tätig sind, das Beste beider Unternehmen bieten", sagte TKE-Chef Uday Yadav. "Der beste Teil unserer Geschichte liegt noch vor uns." TKE gehörte bis 2020 zum Industriekonzern Thyssenkrupp, der die Mehrheit an dem Unternehmen dann für 17,2 Milliarden Euro an Cinven und Advent verkaufte. Thyssenkrupp ist noch an TKE beteiligt. Man prüfe Auswirkungen auf die eigene Beteiligung, teilte das Unternehmen nun mit. Die Papiere von Thyssenkrupp legten an der Börse deutlich zu. Kone hatte damals schon mit Hilfe des Finanzinvestors CVC einen Versuch unternommen, TK Elevator zu übernehmen, kam aber nicht zum Zuge. © dpa-infocom, dpa:260429-930-8215/1