Lüneburg: Drohmails an mehreren Schulen - Polizei gibt Entwarnung

Datum29.04.2026 10:01

Quellewww.zeit.de

TLDRMehrere Schulen in Lüneburg erhielten Droh-E-Mails, woraufhin die Polizei Ermittlungen aufnahm. Laut Polizei bestand jedoch keine konkrete Bedrohungslage. An einer Gesamtschule wurde der Unterricht abgesagt, eine Entscheidung der Schulleitung. Dies geschah auch im Kontext einer früheren Bombendrohung, die sich als unbegründet herausstellte. Solche Drohschreiben seien nicht ungewöhnlich, würden aber ernst genommen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Lüneburg“. Lesen Sie jetzt „Drohmails an mehreren Schulen - Polizei gibt Entwarnung“. Drohmails an mehreren Schulen in Lüneburg haben die Polizei auf den Plan gerufen. Allerdings gab die Behörde Entwarnung: Es gebe "keine konkrete Bedrohungslage für die Schulen", sagte ein Polizeisprecher. An einer Gesamtschule wurde der Unterricht abgesagt. Man sei sich der "Sensibilität der Situation bewusst" - erst recht nach einer Bombendrohung am Montag an einer anderen Schule in Lüneburg. Auch in dem Fall konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Zuvor hatte der "Winsener Anzeiger" berichtet. Werde der Unterricht abgesagt, sei dies die Entscheidung der Schulleitung, betonte der Polizeisprecher. Derartige Drohschreiben seien nicht selten, würden aber ernst genommen. Dem Zeitungsbericht zufolge hatte die Schulleitung der Gesamtschule am Morgen eine Mail mit der Bitte verschickt, die Kinder zu Hause zu lassen. Kinder, die bereits in der Schule seien, sollten sich demnach im Sekretariat melden. © dpa-infocom, dpa:260429-930-7941/1