Handball-Champions-League: Füchse Berlin im Viertelfinale in Veszprém: »Wird brutal«

Datum29.04.2026 09:26

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Füchse Berlin stehen im Viertelfinale der Handball-Champions-League vor einer extrem schweren Aufgabe gegen Veszprém HC. Trainer Krickau erwartet ein "brutales" Spiel mit 50:50-Chancen für beide Teams. Veszprém hat sich zuletzt gesteigert und steht ebenfalls unter Druck, seine Saisonziele zu erreichen. Die Füchse dürfen sich nicht allein auf das Rückspiel verlassen, sondern müssen von Beginn an kämpfen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Handball-Champions-League“. Lesen Sie jetzt „Füchse Berlin im Viertelfinale in Veszprém: "Wird brutal"“. Die Handballer der Füchse Berlin stehen auf dem Weg zum Final4 in der Champions League vor einer sehr schwierigen Aufgabe. Im Viertelfinal-Hinspiel treten die Berliner am Donnerstag (18.45 Uhr/Dyn) beim ungarischen Serienmeister Veszprém HC an. "Das wird brutal. Beide Mannschaften haben die gleiche Chance, nach Köln zu gehen. Die Chancen stehen 50:50. Aber natürlich wollen wir sehr gerne dahin", sagte Trainer Nicolej Krickau. Zumal die Füchse ja in Köln vor anderthalb Wochen erst den deutschen Pokal gewinnen konnten. Und der deutsche Meister sich gerade auch in einem guten Spielfluss befindet. Das gilt allerdings auch für Veszprém. "Die kommen mit genau dem gleichen Erfolg. Auch sie haben den Pokal geholt", sagte Krickau. Der Däne sieht bei den Ungarn einen klaren Aufwärtstrend. "Die haben in den letzten Wochen deutlich ihr Niveau erhöht. Sie haben eine viel stabilere Abwehr", sagte er. Dabei hatte es im ambitionierten Veszprém erst kürzlich mächtig gekracht. Die Gruppenphase hatten sie nur auf Platz fünf beendet. Der Vereinsboss hatte sogar mit Gehaltskürzungen gedroht, sollten Saisonziele nicht erreicht werden. "Es gibt ja Schreiben, in der die Mannschaft von ihrer Führung deutlichst angezählt worden ist. Man merkt, dass die unglaublich viel Druck haben", sagte Geschäftsführer Bob Hanning. Der erwartet in den Partien deshalb "ganz viel Feuer". Die beiden Gruppenspiele gingen mit 32:31 und 38:34 an den Bundesligisten. "Aber das ist jetzt eine andere Geschichte", warnte Krickau. Denn seit der Vereinsboss-Schelte hätten sie sehr gut gespielt. Der 39-Jährige warnt deshalb davor, sich zu sehr auf das Rückspiel eine Woche später vor heimischer Kulisse zu verlassen. "Man spricht oft über zwei Halbzeiten. Aber du musst da von Anfang an da sein", sagte er. © dpa-infocom, dpa:260429-930-7792/1