Datum29.04.2026 08:54
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Gewerkschaft der Polizei (GdP) erwartet wegen der traditionell teilweise aggressiven Demonstrationen am 1. Mai in Berlin einen Großeinsatz von über 5.000 Polizisten. Unterstützt wird die Berliner Polizei durch Kräfte aus anderen Bundesländern. Eine größere Demonstration, die auch am Görlitzer Park vorbeiführt, wird als potenzielles Risikogebiet eingestuft. Obwohl die linksextremistische Szene weniger Zulauf für Gewalt habe, sei die Lage nicht gänzlich planbar und ein gewisses Gewaltpotenzial bestehe weiterhin.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Demonstrationen“. Lesen Sie jetzt „Gewerkschaft: 5000 Polizisten am 1. Mai in Berlin im Einsatz“. Die teils friedlichen und teils aggressiven Demonstrationen am 1. Mai erfordern nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) ein Großaufgebot von Einsatzkräften. Mehr als 5.000 Polizisten seien an dem Tag unterwegs, es gebe Unterstützung aus zahlreichen Bundesländern, betonte die GdP. Vor allem die Demonstration um 18:00 Uhr in Kreuzberg und Neukölln zähle zu den größeren Events. Sie führe auch am Görlitzer Park vorbei, bei dem die nächtliche Schließung rund um den 1. Mai aufgehoben wurde - eine sehr zu begrüßende Entscheidung, die die Eskalationsgefahr verringere. Die linksextremistische Szene finde in den letzten Jahren immer weniger Unterstützer von "Gewaltexzessen", teilte der Berliner GdP-Vorsitzende Stefan Weh mit. Trotzdem sei die Lage nicht komplett berechenbar und es gebe ein gewisses Gewaltpotenzial. "Ich würde mir wünschen, dass wir irgendwann ohne verletzten Kollegen aus der Nacht gehen, denn dann können auch wir endlich von einem friedlichen 1. Mai sprechen." © dpa-infocom, dpa:260429-930-7683/1